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Ausländer-, Staatsangehörigkeits- und Personenstandswesen

Das Referat Ausländer-, Staatsangehörigkeits- und Personenstandswesen trifft Entscheidungen über Einreise, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit von ausländischen Mitbürgern und Mitbürgerinnen. Ebenso fallen die Themen Einbürgerungen, Erteilung von Staatsangehörigkeitsausweisen, Rechtsaufsicht über die Standesämter und öffentlich-rechtliche Namensänderungen in den Zuständigkeitsbereich dieses Referats.

Aktuelles:

Informationen zum Fachkräfteeinwanderungsgesetz (FEG)

Am 01. März 2020 tritt das neue Fachkräfteeinwanderungsgesetz in Kraft. Ziel des neuen Gesetzes ist es, ausländischen Fachkräften den Weg auf den deutschen Arbeitsmarkt zu erleichtern und zu beschleunigen. Dieses beschleunigte Fachkräfteverfahren kann von dem jeweiligen Arbeitgeber in Vollmacht der einreisewilligen Fachkraft bei der zuständigen Ausländerbehörde beantrag werden. Die Zuständigkeit richtet sich nach dem Standort der Betriebsstätte.

Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz adressiert die folgenden Zielgruppen:

Ausgebildete Fachkräfte

  • Fachkräfte mit Berufsabschluss
  • Fachkräfte mit Hochschulabschluss
  • Wissenschaftliche Nachwuchskräfte

Angehende Fachkräfte

  • Internationale Studierende bzw. Studieninteressierte
  • Ausbildungsinteressierte

Weitere Informationen

Kontakt

Jessica Czogalla
Tel.: 07531 800-1781
jessica.czogalla@LRAKN.de
    
Claudine Russo
Tel.: 07531 800-1775     
claudine.russo@LRAKN.de       

Edgar Peters
Tel.: 07531 800-1763
edgar.peters@LRAKN.de

Informationen zum Brexit

Ausländerrecht

Das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland ist zum 01. Februar aus der Europäischen Union ausgetreten. Es hat sich um einen geregelten Austritt gehandelt. Im Abkommen über den Austritt des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland aus der EU sind Übergangsregeln unter anderem zum Aufenthalt britischer Staatsangehöriger und deren Familienangehörigen in der Europäischen Union enthalten.

Nach derzeitigem Stand endet der Übergangszeitraum am 31. Dezember 2020. Die britische Regierung hat angekündigt, diesen Zeitraum nicht verlängern zu wollen.
 
Für den Übergangzeitraum (also mindestens bis zum 31.12.2020) soll das Vereinigte Königreich weiterhin als Mitgliedsaat der EU gelten.
 
Folglich gelten während der Übergangsphase für das Vereinigte Königreich und damit auch für britische Staatsangehörige und ihre Familienangehörigen weiterhin das Unionsrecht und die Freizügigkeitsberechtigung.
 
Die Freizügigkeitsrechte sollen zudem dauerhaft für britische Staatsangehörige gelten, die in Deutschland bereits vor Ende des Übergangszeitraumes ihren Wohnsitz und Lebensmittelpunkt hatten.
 
Aufenthaltsrechtliche Maßnahmen sind erst für einen Aufenthalt nach Ende des Übergangszeitraumes erforderlich.
 
Für die Zeit nach dem Ablauf des Übergangszeitraums (also ab dem 01.01.2021) bereitet das Bundesministerium des Innern derzeit Regelungen vor. Die Rechtsstellung dieser Personen wird also für die Zeit nach dem Ablauf des Übergangszeitraums bundesrechtlich näher auszugestalten sein. Die geplanten bundesrechtlichen Regelungen werden rechtzeitig in ein Gesetzgebungsverfahren eingebracht.
 
Derzeit sind somit zunächst keine ausländerrechtlichen Maßnahmen vorzunehmen.
 
Weitere Informationen:
Fragen und Antworten zu den Auswirkungen auf die Statusrechte der britischen Bürger (Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat)

Einbürgerungen

Während des Übergangszeitraums gilt für britische Einbürgerungsbewerberinnen und -bewerber die Ausnahmeregelung des § 12 Abs. 2 StAG für Staatsangehörige der EU-Mitgliedstaaten fort. Sie können mit fortbestehender britischer Staatsangehörigkeit eingebürgert werden.
 
Bei britischen Staatsangehörigen, die vor Ablauf des Übergangszeitraums (also bis zum 31.12.2020) einen Antrag auf Einbürgerung in Deutschland gestellt haben, wird von dem sonst nach dem Staatsangehörigkeitsgesetz erforderlichen Ausscheiden aus der britischen Staatsangehörigkeit abgesehen, sofern alle weiteren Einbürgerungsvoraussetzungen vor Ablauf des Übergangszeitraums erfüllt waren und zum Zeitpunkt der Einbürgerung weiterhin erfüllt sind.

Nach Ende des Übergangszeitraums (also ab dem 01.01.2021) können britische Staatsangehörige grundsätzlich nur eingebürgert werden, wenn sie zuvor die britische Staatsangehörigkeit aufgegeben haben.

Aufgaben:

Ausländerwesen

Hier erhalten Sie Entscheidungen über

  • Einreise,
  • Aufenthalt und
  • Fragen der Erwerbstätigkeit

von ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern. Für Einwohner der Städte Konstanz, Radolfzell und Singen wenden Sie sich bitte an die Kollegen bei den Stadtverwaltungen der genannten Städte.

Weitere Informationen:

Staatsangehörigkeitsbehörde / Einbürgerungen

Die Staatsangehörigkeitsbehörde entscheidet über den Erwerb, Besitz und Verlust der deutschen Staatsangehörigkeit. Zugleich ist sie zuständig für Einbürgerungen in die deutsche Staatsbürgerschaft.

Informationen über die Möglichkeit einer Einbürgerung und Erläuterungen zu den wichtigsten Regelungen und Möglichkeiten zur Zuwanderung nach Deutschland finden Sie hier.

Weitere Informationen:

Personenstandswesen

Das Ordnungsamt ist für öffentlich-rechtliche Namensänderungen zuständig. Darüber hinaus übt es die Rechtsaufsicht über die Standesämter der Städte und Gemeinden im Landkreis Konstanz aus.

Kontakt

Landratsamt Konstanz
Ordnungsamt
Ausländerbehörde
Benediktinerplatz 1
78467 Konstanz
Lage

Tel.: 07531 800-1766
Fax: 07531 800-1777
Ordnungsamt@LRAKN.de

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Di. 08:00 - 12:00 und 14:00 - 16:00 Uhr
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