
Kreisjugendkonferenz 2026 bringt Jugendliche und Politik zusammen
LANDKREIS KONSTANZ – Mehr als 50 Jugendliche aus dem Landkreis haben bei der Kreisjugendkonferenz in Radolfzell über Demokratie, Beteiligung und ihre Anliegen gesprochen. In Workshops und im direkten Austausch mit Politik und Verwaltung diskutierten sie Themen wie Mitbestimmung, Bildung und Klimaschutz.
Den Auftakt der Kreisjugendkonferenz bildete ein Demokratie-Fitnesstraining. Anschließend arbeiteten die Jugendlichen in drei thematischen Workshops. Mit Udo Wenzl beschäftigten sie sich mit der Schülermitverantwortung (SMV). Er arbeitet im Auftrag des Ministeriums für Kultus Baden-Württemberg im Projekt „Die SMV als Brücke zwischen Schule und Kommune“. Weitere Workshops widmeten sich dem Klimaschutz sowie den Themen Bildung und Schule. Den Klimaschutz-Workshop gestalteten Expertinnen und Experten von Fridays for Future Konstanz.
Am Nachmittag brachten die Jugendlichen ihre Fragen, Forderungen und Anregungen aus den Workshops in Gespräche mit Kommunalpolitikerinnen und -politikern sowie Verwaltungsmitarbeitenden ein. Die Teilnehmenden sind politisch bereits aktiv, etwa im Jugendkreisrat des Landkreises Konstanz, engagieren sich in der Schule oder im Verein – oder interessieren sich für Beteiligungsmöglichkeiten. „Ich fand es spannend, dass unsere Ideen ernst genommen wurden und wir direkt mit Verantwortlichen sprechen konnten“, sagte eine Teilnehmerin.
Die Veranstaltung fand am 23. Oktober 2026 von 9 bis 15 Uhr in der Gerhard-Thielcke-Realschule in Radolfzell statt. Schulleiterin Gabriele Wiedemann begrüßte die Jugendlichen. Auch die Schulsozialarbeit unterstützte die Veranstaltung vor Ort.
Durchgeführt wurde die Kreisjugendkonferenz vom Amt für Kinder, Jugend und Familie des Landkreises Konstanz. Carina Dambacher, Kreisjugendreferentin aus der Begleitstelle des Jugendkreisrats, zieht eine positive Bilanz: „Die Jugendlichen haben gezeigt, wie viele Ideen und Anliegen sie mitbringen. Wir werden Jugendbeteiligung weiter stärken und Anknüpfungspunkte für junge Menschen zur Kommunalpolitik ausbauen.“
Die Konferenz wurde über das Erasmus+-Projekt „Young Skills – Young Voices!“ in Kooperation mit der Jugendstiftung Baden-Württemberg gefördert.