
Gemüse und Gemeinschaft: Neues Projekt stärkt bio-zertifizierte Solawis in der Region
Bildnachweis: SolaWi
Die Bio-Musterregionen Bodensee und Ravensburg bündeln erstmals die Kräfte von zehn bio-zertifizierten Solidarischen Landwirtschaften – für mehr Sichtbarkeit, mehr Mitglieder und mehr regionale Ernährungssouveränität.
Die Bio-Musterregionen Bodensee und Ravensburg starten ein gemeinsames Projekt, das Solidarische Landwirtschaften (Solawis) in der Region bekannter machen und in ihrer Entwicklung unterstützen soll. Zehn bio-zertifizierte Solawis aus einem Gebiet von Argenbühl bis Konstanz schließen sich dafür zusammen. Ihr Ziel: eine gemeinsame Bewerbung, stärkere Öffentlichkeitsarbeit und bessere Möglichkeiten zur Mitglieder- und Absatzgewinnung.
„Solidarische Landwirtschaft ist ein Modell, bei dem Verbraucherinnen und Verbraucher gemeinsam mit Produzentinnen und Produzenten Verantwortung für Anbau, Ernte und Finanzierung tragen“, erklärt David Steyer, Betriebsleiter der Solawi Ravensburg und Initiator des Projekts. Die beteiligten Solawis verbinden dieses Prinzip mit kontrolliert ökologischer Produktion.
Durch das gemeinsame Auftreten sollen die regionalen Betriebe sichtbarer werden. „Solawis leisten einen wichtigen Beitrag zur regionalen Ernährungssouveränität und ökologischen Landwirtschaft. Mit dem neuen Zusammenschluss erhöhen wir ihre Präsenz und machen es Interessierten leichter, eine passende Solawi in der Nähe zu finden“, sagt Lucile Huguet, Regionalmanagerin der Bio-Musterregion Bodensee.
Viele der teilnehmenden Solawis haben für das kommende Gemüsejahr noch freie Anteile. Eine Mitgliedschaft ermöglicht regelmäßig Gemüseanteile – regional, biologisch, frisch und solidarisch.
Weitere Informationen sowie die Übersicht der zehn beteiligten Solawis stehen unter www.biomusterregionen-bw.de/solawi bereit.
