Landrat Zeno Danner besucht Gailingen am Hochrhein: Kultur, Integration und Zukunft im Fokus

LANDKREIS KONSTANZ – Im Rahmen eines Gemeindebesuchs war Landrat Zeno Danner am Mittwoch, 29. April 2026 in Gailingen am Hochrhein zu Gast. In einem Gespräch mit Bürgermeister Dr. Auer standen aktuelle Entwicklungen und zentrale Zukunftsthemen im Mittelpunkt.

Landrat Danner und Bürgermeister Dr. Auer vor einer großen Solaranlage in der Grünfläche.
Landrat Zeno Danner und Bürgermeister Dr. Thomas Auer bei der Besichtigung einer Freiflächenphotovoltaikanlagen in Gailingen am Hochrhein.

„Gailingen funktioniert gut“, mit diesen Worten hat Landrat Zeno Danner den Gemeindebesuch im Gespräch mit Bürgermeister Dr. Thomas Auer zusammengefasst. Der Austausch im Rathaus diente der Einordnung aktueller kommunaler Vorhaben und Zukunftsfragen vor Ort.

Ein zentrales Thema des Gesprächs war die finanzielle Unterstützung des Landkreises für das Jüdische Museum. Dabei wurde die besondere Bedeutung kultureller Einrichtungen für die Identität und das Miteinander im Landkreis von beiden Seiten hervorgehoben. Bürgermeister Dr. Auer betonte: „Kultur verbindet die Gemeinden im Landkreis“.

Darüber hinaus würdigte der Landrat das große Engagement der Gemeinde bei der Unterbringung und Betreuung von Geflüchteten. Gailingen leiste hier einen wichtigen Beitrag und zeige, wie Integration vor Ort gelingen könne.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit der Feuerwehren. Die enge Kooperation mit der Schweizer Seite hinweg wurde als besonders leistungsfähig und beispielhaft beschrieben. Sie trage maßgeblich zur Sicherheit der Bevölkerung in der Region bei.

Auch infrastrukturelle und ökologische Themen wurden angesprochen. Die Gemeinde plant den Bau eines Fahrradwegs, dessen Umsetzung für das Jahr 2027 vorgesehen ist. Ziel ist es, die nachhaltige Mobilität weiter zu stärken und die regionale Vernetzung auszubauen.

Im Anschluss an das Gespräch im Rathaus besichtigten die Verwaltungsspitzen eine großflächige Solaranlage vor Ort. Der Landrat zeigte sich beeindruckt von der Dimension und der Bedeutung des Projekts für den Klimaschutz. Die Anlage verdeutliche, wie Kommunen aktiv zur Energiewende beitragen können.

Der Gemeindebesuch verdeutlichte das vertrauensvolle Zusammenwirken von Landkreis und Gemeinde. Zugleich wurde erkennbar, dass der direkte Austausch eine zentrale Voraussetzung ist, um anstehende Aufgaben gemeinsam anzugehen und die Entwicklung der Region nachhaltig zu stärken.