Singen - Kulturhauptstadt im Hegau

Luftbild Hohentwiel; Quelle AG Hegau-Touristik e.V.

Die große Kreisstadt Singen am Fuße des Hohentwiels liegt inmitten der noch weithin unberührten herrlichen Hegaulandschaft: Charakteristisch geformte ehemalige Vulkanberge, alle mit Burgruinen gekrönt, Hügel, kleine Seen, Wälder und Wiesen machen den Hegau - des „Herrgotts Kegelspiel“ - zu einem idealen Wanderland mit vielen naturkundlichen Besonderheiten und Sehenswürdigkeiten. Auch der kunsthistorische und landeskundlich interessierte Gast findet hier eine geschichtsträchtige Landschaft mit vielen sehenswerten Denkmälern aller Kulturepochen.

Singen ist ein uralter, über 4000 Jahre ununterbrochen besiedelter Platz. Die einmaligen Funde der Ur- und Frühgeschichte werden im Hegau-Museum im Gräflichen Schloss gezeigt. Bis zum endenden 19.
Jahrhundert war Singen ein behagliches Hegaudorf, wie es heute noch viele in der Umgebung gibt. Dann bewirkten Eisenbahn und Industrie ein überaus rasches Wachstum zum Oberbadischen Wirtschaftszentrum. Singen ist Sitz mehrerer bekannter Großbetriebe und hat sich zum weit ausstrahlenden Einkaufszentrum des Hegaus entwickelt.

Das Bild der jungen Stadt zeichnet architektonische Sachlichkeit, Zweckmäßigkeit und klare Linienführung aus. Grünanlagen, Baumgruppen, liebevoll gepflegte Gärten und Spielplätze durchziehen das ganze Stadtgebiet, weitläufige Spazierwege begleiten den Aachfluss, wo auch mit dem Gelände zur Landesgartenschau im Jahre 2000 eine großartige Naherholungslandschaft für die Stadt entstand. Die Landschaft des Hegaus gibt dieser Stadt einen großartigen Rahmen.

Die quirlige Stadt Singen am Fuße des Hohentwiels und Metropole der Vulkanlandschaft Hegau ist Wirtschafts-, Einkaufs- und vor allem auch Kulturzentrum. Das städtische Kunstmuseum wartet mit einer aufsehenerregenden Kunstsammlung u.a. mit Werken von Ackermann, Heckel und Dix auf. Mit der 2007 neu eröffneten Stadthalle entstand das modernste Veranstaltungszentrum zwischen Schwarzwald und Bodensee, das ein umfassendes Programm an Oper, Theater, Rock-, Pop- und Klassikkonzerten bietet. Kongresse, Seminare und Messen runden das vielfältige Programm ab.

Der Hohentwiel

Der Hohentwiel, der König der Hegauvulkane, begeistert seine Besucher mit der größten deutschen Festungsruine. Die Form erhielt der Berg während der Eiszeit vor neun Millionen Jahren. Die Burg, die 914 erbaut wurde, diente dem Herzog Burkhard III. und seiner Gemahlin Hadwig als Wohnsitz. Durch Scheffels Roman „Ekkehard“ ist deren Geschichte noch heute lebendig.

Im 10 Jahrhundert war der Hohentwiel Sitz eines dem heiligen Georg geweihten Klosters. Nachdem die Burg im Besitz mehrerer Adelsgeschlechter war, erwarb Herzog Ulrich im Jahre 1538 den Berg für das Haus Württemberg. Im Dreißigjährigen Krieg spielte die Festung eine wichtige Rolle: Der Kommandant Major Widerhold verteidigte die Festung in 5 Belagerungen und gab sie 1650 unbezwungen an Herzog Eberhard III.
von Württemberg zurück. Nachdem die Festung im 18. Jahrhundert als Strafplatz für Staatsgefangene diente, und 1801 von den Franzosen durch Sprengung zerstört wurde, wurde die im Besitz des Landes Baden-Württemberg befindliche Exklave 1969 in die Gemarkung der Stadt Singen zurückgeführt. Zur Feier dieser Eingliederung findet alljährlich im Juli das berühmte Hohentwielfestival auf der Festungsruine des Hohentwiels statt.

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