Soziales Entschädigungsrecht

In der Bundesrepublik Deutschland bedeutet dies, dass derjenige, der einen gesundheitlichen Schaden erleidet, für dessen Folgen die Gemeinschaft in besonderer Weise einsteht, Anspruch auf Versorgung hat. Damit sollen besondere Opfer zumindest finanziell abgegolten werden.

Ansprüche nach folgenden Gesetzen werden geprüft und bearbeitet:

  • Bundesversorgungsgesetz (BVG), Kriegsopfer
  • Soldatenversorgungsgesetz (SVG), Wehrdienstopfer
  • Zivildienstgesetz (ZDG), Zivildienstgeschädigte
  • Opferentschädigungsgesetz OEG), Opfer von Gewalttaten
  • Infektionsschutzgesetz (IfSG), Impfschadenopfer
  • Häftlingsgesetz (HHG)
  • Strafrechtliches und Verwaltungsrechtliches Rehabilitierungsgesetz (StrRehaG und VwRehaG), Opfer von Haft in der ehemaligen DDR und Opfer von Verwaltungsentscheidungen der ehemaligen DDR
  • Versorgung im Ausland (Schweiz und Liechtenstein)

Das Soziale Entschädigungsrecht gewährt sowohl Leistungen im Rahmen der Beschädigtenversorgung (Grundrente, Ausgleichsrente, Berufsschadensausgleich oder Pflegezulage) als auch der Hinterbliebenenversorgung (Hinterbliebenenrente, Witwen-/Waisenbeihilfe, Bestattungs- und Sterbegeld). Daneben werden Heil- und Krankenbehandlungen, eine orthopädische Versorgung und Badekuren gewährt.

Antragsformulare