Bauen am Gewässer

Wenn ein Gewässer oder dessen Ufer wesentlich verändert werden soll – Gewässerausbau –, ist dafür ein wasserrechtliches Planfeststellungsverfahren nach § 31 WHG erforderlich. Bei Maßnahmen von geringer Bedeutung, von denen keine erheblichen nachteiligen Auswirkungen ausgehen, kann die Gewässerausbaumaßnahme auch ohne Planfeststellungsverfahren nach § 31 Abs. 3 WHG genehmigt werden.

Für Baumaßnahmen, die im, am oder über einem Gewässer errichtet oder wesentlich geändert werden sollen, ist nach § 76 WG eine wasserrechtliche Genehmigung erforderlich. Dies gilt auch für Maßnahmen wie Treppen, Platten, Anbindepfähle, Bojensteine, kleine Mauern und andere Baumaßnahmen, für die nach der LBO keine Baugenehmigung erforderlich ist.

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