Waldbrandgefahr

Sonnenbeschiener Weg durch grünen Laubwald
Foto: Anneros Troll

Die Dürre der vorrangegangenen Jahre führt in Verbindung mit der schon seit mehr als vier Wochen anhaltenden Trockenheit und aktuell relativ starkem Ostwind zu einer massiven Erhöhung der Waldbrandgefahr im gesamtem Kreisgebiet. Daher wird die Nutzung sämtlicher Feuer- und Grillstellen im Landkreis untersagt.

Bedingt durch die Dürresommer 2018 und 2019 haben sich im Wald sehr viel leichtentzündliches Totholz und Reisig angesammelt. Diese Situation wird durch die jetzt schon wieder bestehende, langanhaltende Trockenheit nochmals verschärft. Schon kleinste Funken können ausreichen, einen Waldbrand auszulösen.

Gleichzeitig nutzen sehr viele Bürgerinnen und Bürger während der bestehenden Coronakrise den Wald intensiv für ihre Erholung. Hierdurch steigt das Risiko, dass durch eine Unachtsamkeit im Umgang mit Feuer oder zum Beispiel Zigaretten ein Waldbrand ausgelöst werden kann.

Im Rahmen einer Allgemeinverfügung hat der Landkreis Konstanz daher bis auf Weiteres die Nutzung sämtlicher Feuer- und Grillstellen im Landkreis untersagt. Weiterhin verboten ist jedwede Art von Feuermachen. Dies gilt insbesondere auch für Reisig- und Schlagraumfeuer zur Bekämpfung des Borkenkäfers. Besonders wird auf das im Wald zwischen dem 1. März und 31. Oktober bestehende Rauchverbot hingewiesen.

Das Landratsamt Konstanz bittet alle Waldbesucherinnen und Waldbesucher sowie alle Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer sich an diese Vorgaben zu halten. Sie dienen dazu, den Wald als Lebens- und Erholungsraum zu schützen.