Waldbesitzer können Fördergelder beantragen

tote Bäume
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Die neue Verwaltungsvorschrift „Nachhaltige Waldwirtschaft“ ist in Kraft gesetzt. Sie enthält Neuerungen der forstlichen Förderung in Zeiten von Dürre, Stürmen und Borkenkäfer.

Für die Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer sollen die Förder-maßnahmen eine passgenaue und schnelle Unterstützung sein. Dies ist nötig, da sich die Wälder in Baden-Württemberg in einer Ausnahmesituation befinden. Der Klimawandel hat den Wäldern mit Dürre, Hitze und Schädlingen stark zugesetzt. Oberstes Ziel ist es, den Wald mit all seinen Leistungen für Mensch und Umwelt zu erhalten.

Ein wesentlicher Bestandteil der neuen Fördermaßnahmen wird die Unterstützung der Waldbesitzer bei der Aufarbeitung von Schadholz sein. Der Fördersatz des letzten Jahres konnte auf sechs Euro je Festmeter erhöht werden. Begleitend werden weitere Maßnahmen, die geeignet sind weitere Schäden zu verhindern, bezuschusst. Zentraler Bestandteil sind auch attraktive Pauschalen und Vereinfachungen bei der Förderung einer anstehenden Wiederbewaldung der entstandenen Schadflächen.

Die Försterinnen und Förster der Landesforstverwaltung am Kreisforstamt stehen den Walbesitzerinnen und Waldbesitzern gerne beratend zur Seite, um in dieser Situation bestmöglich zu unterstützen. Detaillierte Informationen stellt die Landesforstverwaltung im Förderwegweiser des Landes unter www.foerderwegweiser.landwirtschaft-bw.de in der Rubrik Forstwirtschaftliche Fördermaßnahmen zur Verfügung.

Private Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer können sich bei der Antragstellung unterstützen lassen. Das Kreisforstamt vergibt dienstags und mittwochs zwischen 13 und 16 Uhr unter der Telefonnummer 07531 800-2112 Termine für eine persönliche Beratung im Behördenzentrum Radolfzell.