Photovoltaik-Anlage auf Dach des Radolfzeller Berufsschulzentrums montiert

Landrat Zeno Danner auf dem Dach des Berufschulzentrum
Die Montage der Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Berufsschulzentrums in Radolfzell ist in vollem Gange. Darüber freuen sich: Bene Müller (Vorstand solarcomplex AG), Peter Unger (Projektleiter solarcomplex AG), Landrat Zeno Danner (Landratsamt Konstanz), Norbert Opferkuch (Schulleiter BSZ Radolfzell) und Karin Seidl (Leiterin Amt für Hochbau und Gebäudemanagement des Landratsamts Konstanz). (v.l.n.r.)
Bildnachweis: Landratsamt Konstanz

Ende April wurde der Auftrag für die Installation einer Photovoltaik-Anlage auf einem Dach des Berufsschulzentrums vergeben, diese Woche wird sie bereits montiert. Mit der Anlage kann ein Drittel des Jahresstromverbrauchs der Schule gedeckt werden, was dem privaten Strombedarf von circa 190 Personen entspricht.

Trotz den Auswirkungen der Coronakrise auf das alltägliche Leben und den Folgen für Politik, Verwaltung, Schulen und Firmen, dürfen auch andere, wichtige Themen nicht vernachlässigt werden. Daher geht das Landratsamt unter anderem in Sachen Klimaschutz weiter voran und setzt konkrete Maßnahmen wie die Photovoltaik-Anlage auf einem Dach des Berufsschulzentrums in Radolfzell schnell um.

Im April wurde der Auftrag von Landrat Zeno Danner nach Rücksprache mit den Mitgliedern des Technischen und Umweltaus-schusses an einen im Landkreis Konstanz ansässigen Anbieter erteilt: „Wir freuen uns, dass wir trotz dieser Krise einen Beitrag zum Klimaschutz leisten und dadurch zeitgleich auch regionale Firmen unterstützen können“, so Landrat Zeno Danner.

Die Firma solarcomplex AG aus Singen begann bereits in dieser Woche mit der Montage der Anlage. Diese kann ein Drittel des Jahresstromverbrauchs der Schule decken, wie Bene Müller, Vorstand der solarcomplex AG, erläutert: „Auf dem BSZ sind 190 kW Leistung installiert, also rund 190.000 kWh Solarstrom. Oder der private Strombedarf von 190 Menschen. Schonmal nicht schlecht.“

Auch Schulleiter Norbert Opferkuch freut sich, dass in dieser außergewöhnlichen Zeit Zukunftsthemen nicht vergessen werden: „Nachhaltige Bildung und nachhaltige Energiegewinnung gehören für uns zusammen. Wir wollen die jungen Menschen für ihren Beruf fit machen, der ihnen die Lebensgrundlage für die Zukunft sichert. Gleichzeitig geht es für uns und die Jugend um das Klima insgesamt.“