Neues Amt für Klimaschutz und Kreisentwicklung

Mitarbeitende des neuen Amtes vor dem Landratsamt
Das Team des Amtes für Klimaschutz und Kreisentwicklung (von links nach rechts): Julia Burkert (Tourismus), Sandra Fleschhut (Klimaschutzmanagerin), Christine Merath (Betriebliches Gesundheitsmanagement), Dörte Gensow (Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung), Katrin Roth (Amtsleitung), Marguerite Danegger (Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung), fehlt: Ilona Heinrich (Existenzgründung und Sekretariat)
Bildnachweis: Landkreis Konstanz

„Mit dem neuen Querschnittsamt stärken wir den Bereich Klimaschutz im Landratsamt und verknüpfen dieses wichtige und zentrale Zukunftsthema zugleich mit den Themen Kreisentwicklung und Wirtschaftsförderung für den gesamten Landkreis“, erläutert Landrat Zeno Danner. Geleitet wird das neue Amt von Dr. Katrin Roth. Die Landesjuristin ist seit 2018 im Landrats­amt an verschiedenen Stellen im Einsatz. Zuletzt leitete sie das Ordnungs­amt des Landkreises. Das Amt für Klimaschutz und Kreisentwicklung wird insgesamt acht Mitarbeitende zählen.

Im Bereich Klimaschutz besteht die Hauptaufgabe des neuen Amtes darin, die Landkreisverwaltung auf den Weg zur Klimaneutralität zu führen und die hierfür erforderlichen Maßnahmen gemeinsam mit den Fachämtern voranzutreiben. Neben der eigenen Klimaneutralität sollen durch ein inte­grier­tes Klimaschutzkonzept eine Strategie für den gesamten Landkreis er­arbeitet und konkrete Projekte in Kooperation mit den Kommunen, der Wirtschaft und der Öffentlichkeit umgesetzt werden.

Dafür wird die neue Klimaschutzmanagerin Sandra Fleschhut verantwortlich sein. Hauptaufgaben der 26-jährigen Geographin sind die Erstellung des integrierten Klimaschutzkonzeptes für den Landkreis Konstanz und die Ko­ordination neuer und bereits laufender Klimaschutzmaßnahmen. „Ich freue mich, dass wir mit Frau Fleschhut eine junge und hoch motivierte Klima­schutzmanagerin gefunden haben. Kommunen, Wirtschaft und Öffentlich­keit haben jetzt wieder eine Ansprechpartnerin, um ihre Ideen und Anre­gungen für den Klimaschutz im Landkreis einzubringen“, so Roth.

Im Bereich Kreisentwicklung und Wirtschaftsförderung werden alle dort auch bisher bestehenden Aufgaben, von Innovationsförderung, Fachkräfte­sicherung, betrieblichem Gesundheitsmanagement, über Tourismus, För­derung des ländlichen Raums, grenzüberschreitende Kooperationen und Netzwerkarbeit bis Mobilfunk und Breitband bearbeitet. Durch die neue Verbindung mit dem Klimaschutz wird der strategische Schwerpunkt auch hier auf einer nachhaltigen Entwicklung und Stärkung von Wirtschaft und Landkreis liegen.