Finanzhilfen für Waldbesitzer nach extremen Wettereignissen

Kranker Wald
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Für die von Stürmen, Trockenheit und Käferschäden belasteten Waldbesitzer gewährt das Land umfangreiche Hilfen über die forstliche Förderung.

Zu der Förderung gehören unter anderem die Aufarbeitung und die Entrindung von Schadholz sowie dessen Transport auf Trockenlager. Auch die Hackung von käferbefallenen Hölzern wird bezuschusst. Die Wiederbewaldung von Schadflächen wird sowohl bei Pflanzung als auch bei Naturverjüngung mit bedeutsamen Beiträgen gefördert. Hierzu gehören auch Schutzhüllen für Eichen und für besonders dem Klimawandel angepasste Baumarten. Eine erforderliche Kultursicherung auf diesen Wiederbewaldungsflächen kann ebenfalls bezuschusst werden. Aufgrund der drastisch gefallenen Nadelholzpreise ist die Aufarbeitung der Schadhölzer aktuell nicht mehr kostendeckend. Daher soll die finanzielle Unterstützung der Waldbesitzer einen wichtigen Beitrag für die nachhaltige Stabilisierung der Wälder leisten.

Die Forstrevierleiter beraten die Privatwaldbesitzer hierzu vor Ort.
Das Kreisforstamt bietet unter der Telefonnummer 07531 800-2112 Termine für eine persönliche Förderberatung im Behörden­zentrum Radolfzell an.

Wichtiger Hinweis: Seit August müssen geplante Maßnahmen zur Schadensbeseitigung vor Beginn der Arbeiten bei den Revierleitern oder dem Forstamt angezeigt werden, wenn Fördermittel beantragt werden sollen.

Weitere Informationen enthält der Förderwegweiser im Internet:
https://foerderung.landwirtschaft-bw.de/pb/,Lde/Startseite/Foerderwegweiser/Nachhaltige_Waldwirtschaft_NWW_Teil_F