Einblick in das Kreisimpfzentrum (KIZ)

Einblick in Kreisimpfzentrum mit eingebauten Wänden
Oberbürgermeister Bernd Häusler (links) und Landrat Zeno Danner vor den späteren Impfkabinen des Kreisimpfzentrums in der Stadthalle Singen.
Bildnachweis: Stadt Singen

Am 21. Dezember 2020 begannen die ersten Aufbauarbeiten des KIZ. In der Singener Stadthalle sollen ab dem 15. Januar 2021 täglich bis zu 750 Kreisbewohner und -bewohnerinnen geimpft werden.

Als die Entscheidung des Landes Baden-Württemberg auf die Stadthalle in Singen fiel, begannen umgehend die Planungsarbeiten für das KIZ im Landkreis Konstanz. Am Montag, 21. Dezember 2020, gab es den Startschuss für die Aufbauarbeiten: Durch eine regionale Messebaufirma wurden nun die ersten Wände für die einzelnen Stationen des KIZ eingebaut. Landrat Zeno Danner und Singens Oberbürgermeister Bernd Häusler besuchten am heutigen Mittwoch die Stadthalle, um sich vom Voranschreiten der Arbeiten ein Bild zu machen. „Die Impfung ist eine der wichtigsten Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus und wir nähern uns mit großen Schritten der geplanten Impfaktion, auch wenn das bedeutet, dass zwischen den Jahren noch viel Arbeit vor uns liegt“, so Landrat Danner. „Wir hoffen sehr, dass wir mit der Bereitstellung unserer Stadthalle einen sinnvollen Beitrag leisten können, um das Coronavirus wirksam bekämpfen zu können“, fügt Oberbürgermeister Bernd Häusler hinzu.

Auf einer Fläche von rund 1900 Quadratmetern entsteht eine Impfstraße, bei der pro Station sechs Arbeitsplätze installiert werden – von der Registrierung über die Information bis hin zur Aufklärung, Impfung und Beobachtung. So können 60 Personen pro Stunde geimpft werden, also in etwa 750 pro Tag.  Circa 50 Personen werden dafür in zwei Schichten täglich zwischen 7 und 21 Uhr im Einsatz sein. Dies alles unter der Voraussetzung, dass genügend Impfstoff zur Verfügung steht. Die Terminvereinbarung erfolgt telefonisch und online zentral über den kassenärztlichen Dienst.  Entsprechende Kontaktdaten werden veröffentlich, sobald die Anmeldesysteme freigeschalten sind. Die Impfkampagne des Landes sieht zudem den Einsatz Mobiler Impfteams (MIT) vor. Die MIT fahren mit dem Impfstoff in Pflegeheime, wo dieser aufbereitet und verabreicht wird. So soll gewährleistet werden, das vor allem besonders gefährdete Gruppen und medizinisches Personal, das mit diesem Personenkreis zusammen-arbeitet, schnell eine Schutzimpfung erhalten.