Radverkehr

Immer mehr Menschen in Deutschland nutzen das Fahrrad für ihren täglichen Weg zur Arbeit oder in der Freizeit, denn Radfahren hat viele Vorteile: Es ist umweltfreundlich, schnell, fördert die Gesundheit und trägt zu einer höheren Lebensqualität in Städten und Gemeinden bei. Für breite Kreise der Bevölkerung liegt Fahrradfahren deshalb im Trend.

Zuständig für die Radwege ist in Deutschland der jeweilige Baulastträger. Als solcher kümmert sich der Landkreis Konstanz um die Radwege entlang der Kreisstraßen. Darüber hinaus koordiniert er aber auch verschiedene Maßnahmen, die im Radwegekonzept (5,1 MB) für den Landkreis festgehalten sind.

Aktuelles:

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Bund

Deutschland zählt zu den Ländern, die eine nationale Strategie zur Radverkehrsförderung entwickelt haben. Bereits im Jahr 2002 hat der Bund mit Vorlage des Nationalen Radverkehrsplans 2002-2012 (NRVP) eine wichtige Rolle als Moderator, Koordinator und Impulsgeber der Radverkehrsförderung übernommen.

Der seit Januar 2013 geltende "Nationale Radverkehrsplan 2020 - Den Radverkehr gemeinsam weiterentwickeln" schließt sich nahtlos an den ersten NRVP an und hat diesen qualitativ weiterentwickelt.
Der NRVP ist das strategische Grundsatzdokument des Bundes für die Radverkehrspolitik. Mit ihm werden die grundsätzlichen Leitlinien für die Radverkehrsförderung der kommenden Jahre dargestellt - ausgerichtet auf neue verkehrspolitische Herausforderungen.

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Baden-Württemberg

Am 12.1.2016 hat das Kabinett die Umsetzung des RadNETZ verabschiedet. Ziel des vom Ministerium für Verkehr (VM) vorgelegten Konzepts: ein flächendeckendes, durchgängiges Netz alltagstauglicher Fahrradverbindungen zwischen Mittel- und Oberzentren entlang der wichtigsten Siedlungsachsen im Land.

Das RadNETZ hat eine Länge von ca. 7.000 Kilometern, ca. 700 Kommunen sind an das Netz angeschlossen. In dieses Netz sind auch die Landesradfernwege integriert. Bei der Auswahl der Strecken wurden die Bedürfnisse der Alltagsradlerinnen und -radler besonders berücksichtigt und auf eine sichere Führung geachtet.

Ergänzt wird das RadNETZ Baden-Württemberg durch die Radverkehrsnetze der Landkreise sowie der Städte und Gemeinden.

Die große Bedeutung von Radschnellverbindungen (RSV) wurde auch im Koalitionsvertrag der Landesregierung erkannt. Die RadSTRATEGIE Baden-Württemberg legt fest, dass RSV als ein wirksames Instrument der Radverkehrsförderung zu fördern und umzusetzen sind.

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Landkreis Konstanz

Auf die zukünftigen Anforderungen des Mobilitätsverhaltens möchte sich der Landkreis Konstanz einstellen und vorbereiten.

Der Landkreis beabsichtigt daher eine weitere Verbesserung der Situation für den Fahrradverkehr, indem in den kommenden Jahren sukzessive flächendeckend attraktive Rahmenbedingungen für den Fahrradverkehr geschaffen werden, die ebenfalls mit dem öffentlichen Verkehr verzahnt werden.

Bei der Radverkehrskonzeption soll insbesondere die Förderung des Alltagsradverkehrs im Vordergrund stehen. Ziel ist die Entwicklung eines zielorientierten Radverkehrsnetzes mit schnellen und direkten Verbindungen zwischen den Gemeinden sowie innerhalb der Gemeinden zur Einbindung in die Region.

Die Basis für dieses Radverkehrsnetz bildet das RadNETZ des Landes Baden-Württemberg. Darüber hinaus soll die Netzplanung unter Berücksichtigung der Einbindung von derzeitig ausgeschilderten Radrouten sowie von Radwegen mit starker touristischer Nutzung erfolgen.

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Ansprechpartner in den Kommunen

Kontakt

Landratsamt Konstanz
Amt für Nahverkehr und Straßen
Claudia Bierbaum
Radverkehrskoordinatorin
Max-Stromeyer-Str. 166/168
78467 Konstanz

Tel.: 07531 800-1795
claudia.bierbaum@LRAKN.de