Arbeitsgruppe: Erfolgsfaktoren für institutionelle Angebote (Arbeit, Wohnen, Freizeit)

AG Erfolgsfaktoren für institutionelle Angebote mit Tipps und Video-Clips

Das Ziel der Inklusion für Menschen mit Behinderung ist allen klar. Über den Weg dorthin gibt es viele Fragen. Die AG Erfolgsfaktoren sucht und findet Antworten. Sie ermuntert zu neuen Schritten auf dem Weg zum Gelingen der Inklusion. Die AG-Mitglieder geben Tipps, die dabei helfen.
Die UNO-Behindertenrechtskonvention fordert die Inklusion. Sie sagt, dass auch Menschen mit Behinderung dazu gehören sollen. Daher haben immer mehr Menschen mit Behinderung die Inklusion als Ziel. Auch Institutionen und Behörden machen mit.
Es gibt viele verschiedene Projekte der Inklusion. Sie sind für Menschen mit verschiedenen Behinderungen. Das sind Projekte zum Wohnen oder zum Arbeiten. Die AG Erfolgsfaktoren zeigt, warum sie funktionieren: Was braucht es dazu bei der Arbeit? Wie kann man das Wohnen auswählen? Wie können Menschen mit schwerer Behinderung mitbestimmen?
Video-Clips zeigen, wie es geht. Ein Mann im Rollstuhl erzählt, wie er es macht. Männer und Frauen geben Tipps für die Unterstützung. Alle sind eingeladen, bei der AG Erfolgsfaktoren mitzumachen. 

Unsere Ziele

Inklusion kann nicht einfach "Top-Down" angeordnet, sie muss "Bottom-Up" umgesetzt werden. Die AG will Erfolgsfaktoren von integrativen und inklusiven Projekten aus dieser Sicht herausarbeiten und kommunizieren. Dazu werden verschiedene Schwerpunkte kurz geschildert sowie im Sinne von Good Practice die operativen Maßnahmen, die zum Erfolg geführt haben, evaluiert.

Was gibt es zu sehen und zu hören?

  • In Video-Clips stellen Sonja Anderegg und Sven Stückmann MitarbeiterInnen mit Behinderung vor. Sie präsentieren ihre Arbeit in verschiedenen Werkstätten der altra Schaffhausen (CH) und erzählen, was ihnen dabei wichtig ist. Stichworte sind Freude an der Arbeit, Arbeitsplätze in der Wirtschaft, Inklusionsrat der altra, etc.
  • Markus Böni ist ausgebildeter Geoinformatiker, Projektleiter, Familienvater und Präsident des Rollstuhlclubs Thurgau (CH). Aber auch auf seinem erfolgreichen Weg hat er viele Hürden überwunden - wie das geht, erzählt er in der AG Erfolgsfaktoren: Wie kann man mit externen und eigenen Einschränkungen, externem und eigenem Leistungsdruck umgehen? Welche Kenntnisse, Erfahrungen und Vorgehensweisen des Betroffenen und der Anderen erweisen sich als hilfreich?
  • Aus den Oberschwäbischen Werkstätten OWB in Ravensburg (D) stellt Bernd Heggenberger die Initiative Inios vor. In diesem Netzwerk wirken Firmen, Behindertenorganisationen, Institutionen und Dienstleiter der Behinderteninstitutionen mit an inklusiven Projekten. Ganz andere Fragen und Antworten, die sich ebenfalls in den OWB stellen, wirft Paul Steinacher auf: als Koordinator Förder- und Betreuungsbereich Lebensgestaltung sucht er mit Menschen mit schwersten Mehrfachbehinderungen und Verhaltensproblemen individuelle Wege zu Teilhabe und Mitsprache.
  • Lutz Goldbecker vom Mansio Münsterlingen (CH) ergänzt die Runde mit dem Thema der inklusiven Lebensgestaltung mit psychischer Behinderung: Wie finden Menschen die für sie passende Wohnsituation, wie wird die Durchlässigkeit der Angebote gesichert und wie finden die Betreuenden und Begleitenden zu einem neuen Rollenverständnis?
  • In der Diskussion unter der Leitung von Barbara N. Grauwiler, Fachstelle Behinderung Schaffhausen (CH) bringen alle AG-Mitwirkenden zusätzliche Erfahrungen und Tipps ein.

In der Diskussion unter der Leitung von Barbara N. Grauwiler, Fachstelle Behinderung Schaffhausen (CH) bringen alle AG-Mitwirkenden zusätzliche Erfahrungen und Tipps ein.
Schließlich werden die 10 besten Tipps der Erfolgsfaktoren für die Präsentation im Plenum ausgewählt.

Links zur AG Erfolgsfaktoren für institutionelle Dienstleistungen:

Weitere Informationen: