Thorsten Rees neuer Leiter des Kreismedienzentrums

Das neue Beratungsteam des Kreismedienzentrums (von links): Jochen Rick (Medienpädagogischer Berater), Thorsten Rees (Leiter Kreismedienzentrum), Marius Görlitz (Pädagogischer Mitarbeiter & stellv. Leiter), Jörg Strecker (Schulnetzberater).
Foto: Landratsamt Konstanz

Seit Beginn dieses Schuljahres leitet Thorsten Rees das Kreismedienzentrum in Konstanz. Er folgt damit auf Gert Egle, der zum Ende des vergangenen Schuljahres altersbedingt in den Ruhestand getreten ist.

Für Rees ist die medienpädagogische Arbeit kein Neuland. Der an der Geschwister-Scholl-Schule in Konstanz tätige Grund- und Hauptschullehrer bringt langjährige Erfahrung im Bereich der Medienpädagogik und Medienbildung mit. Bereits seit 2002 begleitet er Schulen im ganzen Landkreis bei der Umsetzung von Medienprojekten im Unterricht, bei der Planung und Umsetzung von Medienbildungskonzepten und darin, wie neue Medien im Unterricht eingesetzt werden können.

Das Kreismedienzentrum werde weitläufig immer noch als Kreisbildstelle verstanden. Doch der Verleih von Filmen wird in den kommenden Jahren eine immer geringere Rolle spielen, ist sich der neue Leiter sicher. Das Kreismedienzentrum ist auf einem Weg in eine neue Zukunft. „Ich möchte, dass das Kreismedienzentrum zu einem Medien- und Kompetenzzentrum im Landkreis wird. Wir sind somit im Bereich der Medienbildung zentraler Ansprechpartner für allen Schulen“, meint Thorsten Rees.

Sein Beratungsteam setzt sich zusammen aus Marius Görlitz (Pädagogischer Mitarbeiter und stellvertretender Leiter), Jochen Rick (Medienpädagogischer Berater) und Jörg Strecker (Schulnetzberater).

Mit den neuen Bildungsplänen und der darin verankerten Leitperspektive „Medienbildung in allen Schularten“ ist das Kreismedienzentrum zu einem wichtigen Partner für Schulen im Landkreis geworden. Das Medienpädagogische Team begleitet Schulen bei der Umsetzung dieser Leitperspektive. Darin geht es vor allem um die inhaltliche Umsetzung von Medienbildung im Unterricht. „Gerade viele Grundschulen sind sich sehr unsicher, wie sie die vom Bildungsplan geförderte Medienbildung in ihren Unterrichtsalltag integrieren soll. Da komme ich dann ins Spiel, in dem ich das Kollegium bei der Erstellung eines Medienbildungskonzeptes begleite“, erklärt Jochen Rick.

Ist das Konzept erstellt, geht es anschließend um die technische Ausstattung einer Schule. Diese Beratungstätigkeit übernimmt im Anschluss der Schulnetzberater. „Eine geeignete Ausstattung lässt sich erst planen, wenn eine Schule weiß, was sie inhaltlich im Bereich der Medienbildung im Unterricht umsetzen will“, so Jörg Strecker.

Neben der wichtigen Beratungsfunktion testet das Kreismedienzentrum fortlaufend auch technische Erneuerungen im Hinblick auf den pädagogischen Nutzen im Unterricht. „Seit Jahren entwickeln wir mit ausgewählten Schulen im Landkreis pädagogische Konzepte, wie sich Unterricht mit iPads gestalten lässt, so dass ein Mehrwert erkennbar ist“, erklärt Marius Görlitz.

Darüber hinaus ist das Kreismedienzentrum auch zentrale Anlaufstelle für den Bereich Jugendmedienschutz und für alle anderen Anfragen und Anliegen, die mit Medien aller Art zu tun haben.

Die Öffnungszeiten sind montags und dienstags von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr und 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr sowie mittwochs und donnerstags von 8:00 Uhr bis 14:00 Uhr. Freitags ist das Kreismedienzentrum geschlossen.
 
Kontakt:
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