Bodenseeschifferpatent der Kategorien A und D bis Stein am Rhein oder Schaffhausen

Rechtsgrundlagen zum Erwerb des Bodenseeschifferpatentes bilden die Art. 12.01 ff Bodensee-Schifffahrts-Ordnung (BSO) i.V.m. der EinfVO-BSO.

Informationen zum Erwerb des Bodenseeschifferpatentes

I. Voraussetzungen für den Erwerb eines Bodenseeschifferpatentes

Das Patent wird in folgenden Kategorien erteilt:

Kategorie A:
Fahrzeuge mit Maschinenantrieb, soweit sie nicht unter die
Kategorien B und C fallen
Kategorie B:
Fahrgastschiffe
Kategorie C:
Güterschiffe sowie schwimmende Geräte mit eigenem
Antrieb
Kategorie D:
Segelfahrzeuge

Der Bewerber muss:

  • das Mindestalter erreicht haben (Kategorie D 14 Jahre, Kategorie A und Hochrhein 18 Jahre)
  • körperlich und geistig zum Schiffsführer geeignet sein, insbesondere ein ausreichendes Hör-, Seh- u. Farbunterscheidungsvermögen besitzen. Hierfür ist ein amts- oder fachärztliches Zeugnis vorzulegen. Für das Seh- und Farbunterscheidungsvermögen kann auch ein Sehtest von einem Augenoptiker vorgelegt werden.
  • persönlich zuverlässig sein, so dass er nach seinem bisherigen Verhalten erwarten lässt, dass er als Schiffsführer die Vorschriften beachten und auf andere Rücksicht nehmen wird.

Für Bewerber die Ihren Wohnsitz in einen anderem Bodenseeuferstaat haben gilt folgendes:

II. Anerkennung anderer Befähigungsnachweise

Wer einen amtlich anerkannten Segelnachweis besitzt, wird von der praktischen Segelprüfung sowie den theoretischen Segelfragen befreit. DSV-A-Schein, ausgestellt vor dem 31.03.1989, Sportbootführerschein-Binnen, Sportküstenschifferschein, Sportseeschifferschein (*), Sporthochseeschifferschein (*).
Wer einen amtlich anerkannten Motorbootnachweis besitzt, wird von der praktischen Motorbootprüfung befreit. DSV-A-Schein, ausgestellt vor dem 31.03.1989, Sportbootführerschein-Binnen, Sportküstenschifferschein, Sportseeschifferschein (*), Sporthochseeschifferschein (*).

Der BR-Schein kann nicht anerkannt werden!

(*) Diese Nachweise können nur anerkannt werden, wenn ihre Ausstellung nach dem 31.12.1992 erfolgt ist.

III. Ausstellung/Erteilung des Bodenseeschifferpatentes

Eine Patentausstellung erfolgt erst, wenn alle beantragten Prüfungsteile erfolgreich abgelegt wurden und die Antragsunterlagen dem Amt vollständig vorliegen (der vollständig ausgefüllte und unterschriebene Antrag muss mindestens zwei Wochen vor dem Prüfungstermin beim Schifffahrtsamt eingereicht werden). Fehlende Unterlagen müssen innerhalb von 12 Monaten nachgereicht werden. Sollte eine theoretische oder praktische Prüfung fehlen, erfolgt keine Patentausstellung.
Dies betrifft auch die Prüfung für die Strecke Hochrhein (Stein am Rhein bis Schaffhausen). Sollte das Patent vorzeitig benötigt werden, so ist ein formloser schriftlicher Antrag zu stellen, in dem um die vorzeitige Ausstellung des Bodenseeschifferpatentes der jeweiligen Kategorie gebeten wird.
Der Antrag kann jedoch erst dann gestellt werden, wenn für die gewünschte Kategorie alle Prüfungsteile erfolgreich abgelegt wurden und alle Unterlagen vorliegen.
Erfolgt eine vorzeitige Ausstellung, ist bei einer späteren Erweiterung eine Erweiterungsgebühr fällig (derzeit 12,00 EUR).

Die Ausstellung von Patenten am Prüfungstag ist aus verwaltungstechnischen Gründen generell nicht möglich. Ausnahmen hiervon können nicht gemacht werden.

Sollten alle beantragten Prüfungsteile am theoretischen Prüfungstag bestanden worden sein, so erfolgt die Versendung des Bodenseeschifferpatentes in der Regel mit dem Gebührenbescheid bis zum Ende der auf den Prüfungstag folgenden Woche.

Erforderliche Unterlagen zur Ausstellung des Bodenseeschifferpatentes sind:

  1. Lichtbild (35 x 45 mm oder 36 x 47 mm). Bitte auf der Rückseite des Lichtbildes den vollständigen Namen vermerken.
  2. Ärztliches Zeugnis gemäß Vorlage (Inhaber von amtlich anerkennungsfähigen Befähigungsnachweisen sind von der Vorlage des ärztlichen Zeugnisses befreit, wenn der Befähigungsnachweis zum Zeitpunkt der theoretischen Prüfung nicht älter als zwölf Monate ist).
  3. Kopien der amtlich anerkennungsfähigen Befähigungsnachweise sofern diese bereits vorliegen (siehe Punkt II Anerkennung anderer Befähigungsnachweise).

IV. Nichtbestehen der Prüfung/Anmeldung zu einer Wiederholungsprüfung

Die Anmeldung zu einer theoretischen Wiederholungsprüfung sollte telefonisch unter Tel.: 07531/800-1985, -1986 oder -1987 oder per E-Mail (schifffahrt@LRAKN.de) erfolgen. Eine Anmeldung ist jedoch frühestens in der Mitte der Woche möglich, die auf den Prüfungstag folgt. Die Wiederholung der Prüfung darf frühestens nach zwei Wochen erfolgen. Voraussetzung an der Teilnahme an einer WDH-Prüfung ist, dass der gewünschte Prüfungstag noch nicht ausgebucht ist. Bei der WDH-Prüfung müssen entweder der allg. Teil, die Segel- oder Hochrheinfragen oder alle Teile wiederholt werden. Die Prüfung muss innerhalb von 12 Monaten wiederholt werden.

V. Gebühren

Gebühren für Amtshandlungen nach der Bodensee-Schifffahrts-Ordnung vom 10.12.2001 in der jeweils geltenden Fassung werden regulär nach der theoretischen Prüfung erhoben.

Gemäß § 4 Abs. 3 des Landesgebührengesetzes vom 14. Dezember 2004 (GBl. S. 895) i.V.m. der Gebührenverordnung des Landratsamtes Konstanz, Anlage Gebührenverzeichnis Nr. 32.2.22.31 - 35 und Nr. 32.2.22.5 und 6 in der jeweils geltenden Fassung werden folgende Gebühren festgesetzt.

Kategorie A
 
Kategorie D
 
Kategorie A + D
 
Mit praktischer Prüfung beim Landratsamt Konstanz
60,00 €
Mit praktischer Prüfung beim Landratsamt Konstanz
70,00 €
Mit beiden praktischen Prüfungen beim Landratsamt Konstanz
90,00 €
+ Gebühr für die Patentausstellung
12,00 €
+ Gebühr für die Patentausstellung
12,00 €
+ Gebühr für die Patentausstellung
12,00 €
Gesamt
72,00 €
Gesamt
82,00 €
Gesamt
102,00 €
 
 
 
 
 
 
Kategorie A bzw. D
 
Kategorie A + D
 
Sonstiges
 
(Ergänzungsprüfung zu einem Sportbootführerschein o.ä)
40,00 €
(Ergänzungsprüfung zu einem Sportbootführerschein o.ä)
40,00 €
Hochrheinprüfung
60,00 €
+ Befreiung von der praktischen Prüfung durch Vorlage eines Sportbootführerscheines o. ä.
12,00 €
+ Befreiung von der praktischen Prüfung durch Vorlage eines Sportbootführerscheines o. ä.
12,00 €
Erweiterung auf
Kategorie A
Kategorie D
40,00 €
50,00 €
 
 
+ Befreiung von der praktischen Prüfung durch Vorlage eines Sportbootführerscheines o. ä.
12,00 €
Patenterweiterung oder -änderung
12,00 €
+ Gebühr für die Patentausstellung
12,00 €
+ Gebühr für die Patentausstellung
12,00 €
Wiederholungsprüfung
40,00 €
Gesamt
64,00 €
Gesamt
76,00 €
Patentausstellung
12,00 €
 
 
 
 
Unentschuldigtes Fernbleiben von der Prüfung
20,00 €
 
 
 
 
Zusatzprüfung Navigation
25,00 €
 
 
 
 
Bescheinigung über die abgelegte Zusatzprüfung Navigation
15,00 €
 
 
 
 
 
 

Die Gebühr für die gesamte Pürfung (Theorie und Praxis) wird nach der theoretischen Prüfung in Rechnung gestellt. Sollten noch weitere Gebühren anfallen, welche nach der theoretischen Prüfung nicht absehbar sind, wird ein erneuter Gebührenbescheid erhoben.

VI. Durchführung der Theorieprüfung

  1. Die Prüfung erfolgt im Multiple-Choice-Verfahren (Ankreuzsystem)
  2. Die Prüfungsfragen beziehen sich auf folgende Gebiete; die Punktebewertung ist wie folgt festgelegt:
 
Gebiet
Anzahl der Fragen
mögliche Punkte
Mindestpunkte
a)
Allgemeines/Zulassung,
Bau- und Ausrüstung
20
20
16
b)
Schallzeichen, Lichterführung und optische Signale
10
10
8
c)
Schifffahrtszeichen
15
15
12
d)
Ausweich- und Fahrregeln
12
12
9
e)
Umweltschutz, Seemannschaft
12
12
9
f)
Wetterkunde, Navigation
10
10
8
g)
Rheinstrecken (Alten Rhein/Seerhein)
7
7
5
 
 
 
 
 
h)
Hochrheinfragen
16
16
13
 
 
 
 
 
i)
Segeln "Allgemein"
20
20
16
j)
Segeln "Fahrregeln"
7
7
5

Die Hochrheinfragen müssen nur von Bewerbern der Zusatzprüfung Hochrhein (Fahrstrecke Stein am Rhein bis Schaffhausen) beantwortet werden.
Die Segelfragen (Gebiete I und J) müssen nur von Bewerbern um das Patent der Kategorie D (Segelfahrzeuge) beantwortet werden. Bitte II. beachten!

Für die Beantwortung der Prüfungsfragen stehen folgende Zeiten zur Verfügung:

Allgemeiner Teil: 60 Minuten, Segelfragen: 20 Minuten, Hochrhein: 15 Minuten.

Die Prüfung ist bestanden, wenn die vorgeschriebenen Mindestpunktzahlen in allen Fachgebieten erreicht werden; ein Punkteausgleich innerhalb der einzelnen Prüfungsgebiete ist nicht möglich.
Die Verwendung unerlaubter Hilfsmittel sowie Gespräche mit dem Nebensitzer führen automatisch zum Ausschluss aus der Prüfung.

Zur Vorbereitung auf die Prüfung werden der Text der Bodensee-Schifffahrts-Ordnung und die im Buchhandel aufgelegten Fachbücher empfohlen.

VII. Durchführung der praktischen Prüfungen

Allgemeines
Die praktischen Prüfungen sind auf patentpflichtigen und zugelassenen Booten jener Kategorie abzulegen, für welche das Schifferpatent erworben werden soll.
Das Prüfungsboot ist vom Bewerber zu stellen. Es muss ausreichend Platz für mindestens 3 Personen bieten. Die Prüfung wird nur in Begleitung eines Patentinhabers als verantwortlichen Schiffsführer abgenommen. Anleitende oder unterstützende Maßnahmen die dem Zweck der Prüfung zuwiderlaufen, führen zum Abbruch der Prüfung.

Für die Prüfung nicht geeignete oder stark verschmutzte Boote, kann der Prüfer als Prüfungsboot ablehnen!

Bewertung der praktischen Prüfungen

Zum Bestehen der Prüfung ist es erforderlich, dass der Bewerber zur praktischen Anwendung, der zur sicheren Führung eines Sportbootes erforderlichen Kenntnisse, fähig ist. Ergibt die Prüfung, dass er die vorgeschriebenen Manöver und Fertigkeiten nicht beherrscht, so gilt die Prüfung als nicht bestanden.

Praktische Motorbootprüfung

  1. Anlegen Backbord und Anlegen Steuerbord
    Diese Manöver können sowohl an einer Kaimauer, an einem Steg, einem Pfahl als auch einem anderen Schiff erfolgen. Für diese Manöver haben Sie je 2 Versuche.
  2. Ablegen über Steuerbord und über Backbord
    Das Ablegemanöver wird wie folgt gefahren: "Kurzes vorwärts Eindampfen",
    rückwärts Absetzen, vorwärts Wegfahren.
  3. "Mann über Bord" - Manöver
    Bei diesem Manöver wird verlangt, dass beim Überbordgehen des Ringes das Getriebe ausgekuppelt und das Heck weg gedreht wird. Um den Ring wieder aufzunehmen, ist gegen den Wind oder Strömung anzufahren. Der Ring muss mit der Hand aufgenommen werden, bei hochbordigen Schiffen kann der Bootshaken zugelassen werden. Für dieses Manöver haben Sie zwei Versuche, einer muss ausreichend sein.
  4. Weitere Manöver
    Kursfahren; Wenden auf engem Raum; Allgemeines Verhalten im Verkehr; Rückwärtsfahren mit Richtungsänderungen; Ankermanöver; Einfahren in einen freien Liegeplatz (Box); Anlegen einer Rettungsweste; Anlegen eines Sicherheitsgurtes (Lifebelt).
  5. Knoten
    Von jedem Prüfungsbewerber werden folgende Knoten geprüft:
    Palstek; Webleinstek; Roringstek; Schotstek; doppelter Schotstek; Kreuzknoten; Achtknoten; Belegen an einer Klampe; Knoten sind ein wesentlicher Bestandteil der Prüfung. Wer keine ausreichenden Knotenkenntnisse hat, kann die Prüfung nicht bestehen.
  6. Zusatzprüfung Navigation
    Da die Zusatzprüfung Navigation keinen Teil des Bodenseeschifferpatentes darstellt, wird diese Prüfung nicht in das Patent eingetragen.
    Die Abnahme kann nur auf einem geeigneten Motorboot erfolgen und darf nur in Verbindung mit der praktischen Motorbootprüfung abgenommen werden.
    Peilkompass, Bodenseekarte, Zirkel, Lifebelt ect., sind am Prüfungstag vom Prüfling mitzubringen. Die Zusatzprüfung Navigation wird nur auf Antrag des Prüflings abgenommen und dient zur späteren Befreiung von der praktischen Prüfung für den Sportbootführerschein See. Über die erfolgreich abgelegte Navigationsprüfung wird bei Patentausstellung eine Bescheinigung erstellt und dem Patent beigelegt.
    Sollte die praktische Motorbootprüfung vor unserem Amt bereits ohne Navigation abgelegt worden sein, so kann der Navigationsteil nicht mehr nachgeholt werden. Bei Nichtbestehen kann später keine Bescheinigung ausgestellt werden. Das Nichtbestehen der Zusatzprüfung hat keine Auswirkung für die Prüfung zum Bodenseeschifferpatent der Kategorie A.

Praktische Segelprüfung

Allgemeines
Die praktische Segelprüfung für die Kategorie D kann nur durchgeführt werden, wenn ausreichend Wind vorhanden ist, d.h. es muss ausreichende Fahrt im Schiff sein, um die Prüfungsmanöver durchzuführen. Gegebenenfalls muss die Prüfung abgebrochen werden.

  1. "Mann über Bord" Manöver
    Es werden jeweils ein Manöver mit Q-Wende und eines mit Halse gefahren. Für jedes Manöver haben Sie zwei Versuche, einer muß ausreichend sein. (Sie müssen den Ring mit der Hand - oder bei hochbordigen Schiffen mit dem Bootshaken aufnehmen können).
    Das Schiff sollte daher stehen. Bei einem Manöver wird ein Totalaufschießer gefahren. Die Manöver können aus verschiedenen Kursen eingeleitet werden.
  2. Zusätzliche Manöver
    Fahren verschiedener Kurse; Vorwindkurs mit Schiften; Beidrehen; Ankermanöver; Segel setzen; Segel bergen; Reffen unter Fahrt; Segel wechseln;
  3. Knoten
    Von jedem Prüfungsbewerber werden folgende Knoten geprüft:
    Palstek; Webleinstek; Roringstek; Schotstek; doppelter Schotstek; Kreuzknoten; Achtknoten; Belegen an einer Klampe; Knoten sind ein wesentlicher Bestandteil der Prüfung. Wer keine ausreichenden Knotenkenntnisse hat, kann die Prüfung nicht bestehen. Klare Kommandosprache bei allen Manövern

Wir weisen darauf hin, dass die praktische Motorboot-, Segelboot- und Hochrheinprüfung bei gravierenden Fehlern oder bei Eingreifen des Schiffsführers, durch den Prüfer als nicht bestanden abgebrochen werden kann. Hierunter fallen unter anderem:

  1. Kollision mit der Anlegestelle beim An- oder Ablegen.
  2. Beim Mann über Bord Manöver:
    a.) Person wird überfahren
    b.) Aufnahme der Person mit laufender Schraube
    c.) Aufstoppen des Bootes unter Motor, wenn sich der
        aufzunehmende Gegenstand (die Person) zwischen
        Bug- und Steuerstandsbereich befindet.
    d.) Falsche Hecklage beim Überbordgehen mit gleich-
        zeitig eingekuppeltem Gang.
    e.) Aufnahme eines Gegenstandes (einer Person) mit
        dem Wind.
  3. Überfahren einer Untiefe auf der Hochrheinstrecke.
  4. Aufschießer mit dem Wind.
  5. Patenthalse

Unter Eingreifen des Schiffsführers wird verstanden:
Wenn der Schiffsführer aktiv in das Fahrverhalten des Schiffs eingreift. Dies trifft auch zu, wenn dieser durch mündliche Anweisungen oder der Abgabe von Zeichen auf den Prüfling einwirkt, worauf dieser sein Fahrverhalten verändert.

Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei um keine abschließende Aufzählung handelt!

VIII. Anmeldung zu einer theoretischen oder praktischen Prüfung

Alle Prüfungen finden im Dienstgebäude des Landratsamtes Konstanz, Benediktinerplatz 1, im großen Sitzungsaal (1. Obergeschoß) statt. Beginn i.d.R. 08.00 Uhr.
Zur theoretischen Prüfung unbedingt Schreibzeug und den Personalausweis mitbringen.

Aufgrund des beschränkten Parkraums am Landratsamt Konstanz empfehlen wir die Anreise am Prüfungstag mit dem öffentlichen Personennahverkehr.

Die Anmeldeformalitäten zu einer theoretischen oder praktischen Prüfung finden Sie in unserer Dienstleistung „Bodensee-Patentprüfungstermine"

Erforderliche Anmeldeunterlagen:

  1. Antrag (210 KiB) auf Zulassung zur Prüfung für das Bodenseeschifferpatent
  2. Ärztliches Zeugnis (29,5 KiB) gem. Vordruck (Bei Erweiterungsanträgen bzw. Vorlage eines Sportbootführerscheines der nicht älter als 12 Monate ist, kann das ärztliche Zeugnis entfallen; Kopie Sbf. einreichen).
  3. Lichtbild (38 x 45 mm, Halbprofil ohne Kopfbedeckung in Zivilkleidung);
    bitte mit Namen auf der Rückseite versehen und am Antrag geeignet befestigen.
  4. Ggf. einen zur Ausstellung des Bodenseeschifferpatentes ohne praktische Prüfung berechtigten Befähigungsnachweis im Original oder als Kopie (Siehe II. Anerkennung anderer Befähigungsnachweise).
    Ist der Befähigungsnachweis nicht beigefügt, so ist er innerhalb von 12 Monaten nachzureichen.