Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung (6. Kapitel SGB XII)

Wer körperlich, geistig oder seelisch auf Dauer wesentlich behindert ist oder wem eine Behinderung droht, hat Anspruch auf Eingliederungshilfe, soweit die Hilfe nicht von einem vorrangig verpflichteten Leistungsträger - wie Krankenkasse, Rentenversicherung oder Arbeitsverwaltung - gewährt wird.

Maßnahmen der Eingliederungshilfe sind vor allem:

  • Leistungen zur medizinischen Rehabilitation
  • Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben, insbesondere Leistungen im Arbeitsbereich einer Werkstatt für behinderte Menschen
  • Versorgung mit Körperersatzstücken, orthopädischen oder anderen Hilfsmitteln
  • Heilpädagogische Hilfen für Kinder, die noch nicht eingeschult sind
  • Hilfe zu einer angemessenen Schulbildung
  • Hilfe zur schulischen Ausbildung für einen angemessenen Beruf einschließlich des Besuchs einer Hochschule
  • Hilfe bei der Beschaffung und Erhaltung einer Wohnung, die den besonderen Bedürfnissen des Behinderten entspricht
  • Hilfe zu selbstbestimmtem Leben in betreuten Wohnmöglichkeiten
  • Hilfe zur Teilnahme am gemeinschaftlichen und kulturellen Leben (u.a. Behindertenfahrdienst)

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Ansprechpartner

Jasmin Rötschke