Pressemitteilungen

Pressemitteilungen der Jahre 2010 bis 2012 finden Sie hier.

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Mit Beginn der kälteren Jahreszeit startet auch wieder die Grippesaison. Zum Schutz vor einer Ansteckung empfiehlt das Gesundheitsamt des Landratsamtes Konstanz eine Grippeschutzimpfung. Die für eine Grippe typische Beschwerdesymptomatik beginnt plötzlich, zumeist mit Fieber, trockenem Reizhusten, Muskel- und/oder Kopfschmerzen. Weitere Symptome können allgemeine Schwäche, Schweißausbrüche, aber auch Übelkeit/Erbrechen und Durchfall sein. Zu beachten ist jedoch, dass bei weitem nicht alle Influenza-Infizierten so typisch erkranken. Die Krankheitsdauer liegt in der Regel bei fünf bis sieben Tagen, kann aber in Abhängigkeit von Komplikationen und Risikofaktoren auch deutlich länger sein. Um einer Ansteckung aus dem Wege zu gehen, ist ein näherer Kontakt zu Erkrankten, soweit möglich, zu vermeiden. Abstand halten zu Personen, die husten und niesen, gehört hier zu den wichtigsten Empfehlungen. Wer selbst erkrankt ist, sollte am besten in die eigene Armbeuge husten – nicht in die Hand und nicht offen in den Raum. Die Grippeerreger können sich aber auch indirekt durch Kontakt über kontaminierte Hände wie z. B. beim Händeschütteln verbreiten. Eine Händehygiene gilt es daher strikt einzuhalten. Während der Grippezeit ist es ratsam, mehrmals täglich die Hände zu waschen sowie übermäßiges Händeschütteln zu vermeiden. Verlässlichen Schutz vor einer Ansteckung bietet allerdings nur eine Grippeschutzimpfung. Die beste Zeit zur Impfung ist jetzt, um noch rechtzeitig einen Schutz vor Beginn der ersten Grippewellen zu erhalten. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung gegen Grippe vorrangig den Personen, die bei einer Grippe-Erkrankung ein erhöhtes Risiko für schwerwiegende Folgen haben.  

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Im Rahmen einer Informationsreise nach Konstanz hat der Ausschuss für Europa und Internationales des Landtags am Montag, 16. Oktober 2017 im Landratsamt Konstanz getagt. Landrat Frank Hämmerle hieß den Vorsitzenden Willi Stächele (CDU) und alle anwesenden Ausschussmitglieder im Kleinen Sitzungssaal willkommen und tauschte sich mit ihnen über aktuelle Themen in der Grenzregion aus. Diese reichten von der Verkehrsinfrastruktur und Windkraft über die Atom-Endlagersuche und den Fluglärm bis hin zum Problem mit den Ausfuhrscheinen. Zum Thema „Unbegleitete minderjährige Ausländer“ berichtete Jugendamtsleiter Thomas Geiger über die aktuelle Situation im Landkreis Konstanz Landrat Hämmerle hob das gute Verhältnis zur benachbarten Schweiz hervor: „Mit den Regierungsräten pflegen wir eine sehr enge und freundschaftliche Zusammenarbeit.“ Als Beispiel nannte er die Randenkommission, in der sich die Landkreise Konstanz, Waldshut, Schwarzwald-Baar-Kreis und der Schweizer Kanton Schaffhausen zusammengeschlossen haben, um sich für die gemeinsamen Interessen der Region zu engagieren. Auf dem Programm stand auch die Internationale Bodenseekonferenz (IBK). Nach der Begrüßung durch Ruth Haefelin von der Stabsstelle des Regierungssekretärs Horst Schädler des Fürstentums Liechtensteins stellte der Leiter der IBK-Geschäftsstelle, Klaus-Dieter Schnell, den Gästen die Handlungsfelder und Struktur der IBK vor. Dabei ging er insbesondere auf das für die Bodenseeregion wichtige EU-Förderprogramm "INTERREG" ein. Dieses unterstützt zentrale Projekte der IBK wie die Internationale Bodensee-Hochschule. Diesem Verbund gehören 30 Hochschulen aus der Vierländerregion Bodensee an. Andere Beispiele waren unter anderem das Klimaschutz-Projekt Low-Tech-Gebäude-Bodensee oder der IBK-Kleinprojektefonds. Als Kreisvorsitzender der Europa-Union Konstanz gab der Allensbacher Bürgermeister Stefan Friedrich einen Überblick über die Aktivitäten der proeuropäischen und überparteilichen Organisation. Ebenfalls eingeladen waren Vertreter der Bürgerinitiative „Pulse of Europe“. Felix Pfäfflin, Heinke Hartmann und Wolfgang Kleiner stellten das Projekt vor und schilderten, wie es ihnen gelungen war, die europaweite Intitiative in Konstanz erfolgreich umzusetzen. Von März bis Ende September dieses Jahres hatten die Veranstalter jeden Sonntagnachmittag die Bevölkerung zu einer halbstündigen Kundgebung am Gondelehafen in Konstanz eingeladen. „Europa mit einem positiven Gefühl zu besetzen war das Wichtigste der gesamten Aktion“, betonte Pfäfflin.    

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Zu Beginn der Wandersaison ist für die Vierländerregion Bodensee eine neue Wandertourenkarte erschienen. Diese bildet die deutsche Seite vom Hegau bis Lindau ab. Die Arbeitsgemeinschaft der Tourismusorganisationen im Landkreis Konstanz und die Deutsche Bodensee Tourismus GmbH haben darin 14 Tourenvorschläge sowie eine Liste mit 18 weiteren schönen Strecken auf der deutschen Seeseite zusammengestellt. Die Wanderwege werden mit kurzen Beschreibungen und nützlichen Hinweisen vorgestellt. Dabei sind die inhaltlichen Schwerpunkte „Naturerlebnis“, „Kulinarische Genüsse“ oder „Kulturdenkmäler“ gekennzeichnet. Die Touren mit zumeist rund 10 Kilometern Länge bieten verschiedene Schwierigkeitsgrade und sind oftmals mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Viele eignen sich auch für einen Familienausflug. Über QR-Codes können ausführliche Wegbeschreibungen, Streckenprofile oder digitale Kartenausschnitte auf ein mobiles Gerät geladen werden. Für internationale Gäste ist die Wandertourenkarte auch in englischer Sprache verfügbar. Kostenlos erhältlich ist die Karte in den Tourist-Informationen sowie online unter www.bodenseeprospekte.de . Nicht zuletzt mit den zertifizierten Premiumwanderwegen „SeeGang“ und den neun Touren des „Hegauer Kegelspiels“ hat sich der Westliche Bodensee in den vergangenen fünf Jahren als Wanderregion profiliert. Deren Vermarktung wurde maßgeblich durch Mittel des Landkreises Konstanz zur Tourismusförderung getragen. Zusammen mit der zu Jahresbeginn 2017 erschienenen Radtourenkarte kann sich der aktive Urlauber nun die blaugrüne Freizeitarena zu Fuß und per Rad erschließen und künftig im digitalen Tourenportal auch seine persönliche Traumtour zusammenstellen.

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Seit Beginn dieses Schuljahres leitet Thorsten Rees das Kreismedienzentrum in Konstanz. Er folgt damit auf Gert Egle, der zum Ende des vergangenen Schuljahres altersbedingt in den Ruhestand getreten ist. Für Rees ist die medienpädagogische Arbeit kein Neuland. Der an der Geschwister-Scholl-Schule in Konstanz tätige Grund- und Hauptschullehrer bringt langjährige Erfahrung im Bereich der Medienpädagogik und Medienbildung mit. Bereits seit 2002 begleitet er Schulen im ganzen Landkreis bei der Umsetzung von Medienprojekten im Unterricht, bei der Planung und Umsetzung von Medienbildungskonzepten und darin, wie neue Medien im Unterricht eingesetzt werden können. Das Kreismedienzentrum werde weitläufig immer noch als Kreisbildstelle verstanden. Doch der Verleih von Filmen wird in den kommenden Jahren eine immer geringere Rolle spielen, ist sich der neue Leiter sicher. Das Kreismedienzentrum ist auf einem Weg in eine neue Zukunft. „Ich möchte, dass das Kreismedienzentrum zu einem Medien- und Kompetenzzentrum im Landkreis wird. Wir sind somit im Bereich der Medienbildung zentraler Ansprechpartner für allen Schulen“, meint Thorsten Rees. Sein Beratungsteam setzt sich zusammen aus Marius Görlitz (Pädagogischer Mitarbeiter und stellvertretender Leiter), Jochen Rick (Medienpädagogischer Berater) und Jörg Strecker (Schulnetzberater). Mit den neuen Bildungsplänen und der darin verankerten Leitperspektive „Medienbildung in allen Schularten“ ist das Kreismedienzentrum zu einem wichtigen Partner für Schulen im Landkreis geworden. Das Medienpädagogische Team begleitet Schulen bei der Umsetzung dieser Leitperspektive. Darin geht es vor allem um die inhaltliche Umsetzung von Medienbildung im Unterricht. „Gerade viele Grundschulen sind sich sehr unsicher, wie sie die vom Bildungsplan geförderte Medienbildung in ihren Unterrichtsalltag integrieren soll. Da komme ich dann ins Spiel, in dem ich das Kollegium bei der Erstellung eines Medienbildungskonzeptes begleite“, erklärt Jochen Rick. Ist das Konzept erstellt, geht es anschließend um die technische Ausstattung einer Schule. Diese Beratungstätigkeit übernimmt im Anschluss der Schulnetzberater. „Eine geeignete Ausstattung lässt sich erst planen, wenn eine Schule weiß, was sie inhaltlich im Bereich der Medienbildung im Unterricht umsetzen will“, so Jörg Strecker. Neben der wichtigen Beratungsfunktion testet das Kreismedienzentrum fortlaufend auch technische Erneuerungen im Hinblick auf den pädagogischen Nutzen im Unterricht. „Seit Jahren entwickeln wir mit ausgewählten Schulen im Landkreis pädagogische Konzepte, wie sich Unterricht mit iPads gestalten lässt, so dass ein Mehrwert erkennbar ist“, erklärt Marius Görlitz. Darüber hinaus ist das Kreismedienzentrum auch zentrale Anlaufstelle für den Bereich Jugendmedienschutz und für alle anderen Anfragen und Anliegen, die mit Medien aller Art zu tun haben. Die Öffnungszeiten sind montags und dienstags von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr und 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr sowie mittwochs und donnerstags von 8:00 Uhr bis 14:00 Uhr. Freitags ist das Kreismedienzentrum geschlossen.   Kontakt: Kreismedienzentrum Konstanz Benediktinerplatz 1 78467 Konstanz Tel.: 07531 800-1370 Fax: 07531 800-1166 E-Mail: kreismedienzentrum@LRAKN.de  

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In den vergangenen Tagen wurde in verschiedenen Medien berichtet, dass die Firma Solarcomplex (Singen) das Ruhen des Verfahrens zur Genehmigung von Windenergieanlagen auf dem Kirnberg beantragt hat. Dazu nimmt das Landratsamt Konstanz wie folgt Stellung: Das Landratsamt entscheidet über die Genehmigung von Windenergieanlagen. Maßstab der Prüfung sind Recht und Gesetz. Die Genehmigungsvoraussetzungen ergeben sich aus diversen Fachgesetzen wie z.B. dem Bundesimmissionsschutzgesetz, dem Baugesetzbuch und dem Bundesnaturschutzgesetz. Diese Gesetze sind in untergesetzlichen Normen und Verwaltungsvorschriften konkretisiert. Für die Genehmigung von Windenergieanalgen sind dabei die gemeinsame Verwaltungsvorschrift der Landesministerien („Windenergieerlass“) und die Arbeitshinweise des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz sowie der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) von besonderer Bedeutung. Windenergieanalgen dürfen zu keinem „signifikant erhöhten Tötungsrisiko“ für streng geschützte Arten führen. Ausnahmen vom Tötungsverbot sind nur unter engen Voraussetzungen möglich. Nach den Unterlagen, die dem Landratsamt bislang vorliegen, kann ein signifikant erhöhtes Tötungsrisiko beim Projekt Kirnberg nicht ausgeschlossen werden. Um den Antrag nicht aus diesem Grund ablehnen zu müssen, hat das Landratsamt dem Antragsteller daher weitere Untersuchungen empfohlen. Das Untersuchungsprogramm wurde mit Fachleuten des Regierungspräsidiums und der LUBW abgestimmt und entspricht fachlichen Standards. Da es Anhaltspunkte gibt, dass der geplante Standort in besonderem Maß durch Vogelzug betroffen ist, beziehen sich die vorgeschlagenen weiteren Untersuchungen auch auf entsprechende Referenzpunkte. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Bodenseeregion im mitteleuropäischen Zuggeschehen eine anerkannte Bedeutung besitzt. Der Referenzpunkt bei Lindau (Eriskircher Ried) wurde im Interesse des Antragstellers gewählt, weil dort bereits eine Datengrundlage vorhanden ist, die für die ergänzenden Untersuchungen herangezogen werden könnte. Im Übrigen dürfte für die Wirtschaftlichkeit des Projekts eher die Erreichbarkeit der staatlichen Förderung als die Kosten für notwendige ergänzende Untersuchungen ausschlaggebend sein. Das Landratsamt führt staatliche Verwaltungsverfahren nach objektiven Kriterien durch, so auch Verfahren zur Genehmigung von Windenenergieanlagen. Erwartungen von Befürwortern oder Gegnern der Windkraft haben darauf keinen Einfluss. Das Ziel des Landratsamts sind gerichtsfeste Entscheidungen. „Der in der Öffentlichkeit erhobene Vorwurf, beim Projekt Kirnberg habe sich die „Lobby der Windkraftgegner“ durchgesetzt und der Verwaltungsapparat sei instrumentalisiert worden, entbehrt jeder Grundlage. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landratsamtes arbeiten nach Recht und Gesetz. Darauf sind sie verpflichtet. Und das ist gut so!“, betont Landrat Frank Hämmerle.  

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Das von Landrat Frank Hämmerle unterstützte Flüchtlingsprojekt „Psychische Gesundheit und Integration gemeinsam mit Geflüchteten stärken“ des Vereins vivo international e.V. und der Universität Konstanz hat es in die vorletzte Auswahlrunde des Deutschen Integrationspreises 2017 geschafft. Ziel dieses Modellprojektes ist, die Integration von Geflüchteten mit psychischen Problemen in die psychotherapeutische Regelversorgung zu fördern. Von mehr als 300 Projekten, die sich für den Deutschen Integrationspreis der Hertie-Stiftung beworben haben, sind nach mehreren Ausscheidungsrunden derzeit noch 30 im Rennen. Auch dem gemeinnützigen Verein vivo international e.V. mit Sitz in Allensbach ist es gelungen, sich mit seiner Projektidee zu behaupten; so konnten die Wissenschaftler und Psychologen des Vereins mehr als 20.000 Euro Startkapital bei einem Crowdfunding-Wettbewerb im Internet für ihre Projektidee einsammeln. Derzeit wird das Projekt in einer Modellphase im Landkreis Konstanz implementiert. „Mithilfe dieses Projektes werden Integrationshemmnisse abgebaut. So können die Patienten schneller und besser in unsere Gesellschaft und in den Arbeitsmarkt integriert werden“, lobt Landrat Frank Hämmerle die Initiatoren des Projektes.   Das Modellprojekt von vivo international e.V. in Kürze: Das Problem: 30-50 Prozent der Geflüchteten sind psychisch schwer belastet, z.B. traumatisiert, was ihre Integration erheblich erschwert; z.B. lernen traumatisierte Asylbewerber erwiesenermaßen schwerer die Sprache des Gastlandes. Zwar existieren wirksame therapeutische Hilfsmöglichkeiten, aber es gibt für die Betroffenen Zugangshindernisse zur psychotherapeutischen Versorgung. Zudem existieren interkulturelle Barrieren und Wissensdefizite, so dass Hilfsmöglichkeiten nicht voll genutzt werden. Der Lösungsvorschlag: Das Modellprojekt im Landkreis Konstanz zeigt, wie die Integration von Geflüchteten in die psychotherapeutische Regelversorgung gelingen kann: 1. In Kooperation mit dem lokalen Netzwerk wird zentral eine Koordinierungsstelle eingerichtet. 2. Psychisch gesunde Menschen aus den gleichen Herkunftsregionen werden zu Gesundheitspaten ausgebildet, die belastete Flüchtlinge aufsuchen, informieren, begleiten und Krisen erkennen. 3. Therapeuten werden administrativ unterstützt und geschult. 4. Sprachmittler werden ausgebildet und Termine zentral vergeben. Ein interdisziplinäres Forscherteam (Uni Konstanz) begleitet und evaluiert das Projekt. Eine renommierte Jury evaluiert derzeit im Auftrag der Hertie-Stiftung die 30 Modellprojekte in ganz Deutschland. Im September besucht die Jury die Projekte, die in die engere Auswahl kommen, und begutachtet ihre Arbeit vor Ort. Acht Projekte werden in die letzte Auswahlrunde kommen. Die Endausscheidung und Auslobung der bis zu drei Siegerprojekte findet am 26. Oktober 2017 in Frankfurt statt. Hierzu werden die acht Projekte der letzten Runde live ihre Projektidee darstellen können; anschließend findet die Endausscheidung statt.   Der Vorstand des Vereins vivo international e.V., Dr. Michael Odenwald, Psychologe an der Universität Konstanz, ist zuversichtlich: „Unser Projekt ist das einzige, das sich mit Gesundheitsproblemen der Geflüchteten befasst. Wir zeigen, dass eine bessere Integration in das lokale Gesundheitssystem möglich ist. Außerdem bietet unser Ansatz enorme Potenziale an, wie generell die Gesundheitsversorgung der vielen Geflüchteten in Zukunft verbessert werden kann.“ Der Verein ist seit vielen Jahren mit der Unterstützung von psychisch belasteten Menschen in weltweiten Kriegs- und Krisenregionen der Welt befasst und betreibt zusammen mit der Universität Konstanz seit 2003 das Kompetenzzentrum Psychotraumatologie. Mehr Informationen im Internet: www.vivo.org www.ghst.de/deutscher-integrationspreis/    

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Die Wahlbeteiligung an der Bundestagswahl 2017 lag im Landkreis Konstanz bei 77,2 % und damit 4,29 % höher als 2013. Mit 44,76 % hat Andreas Jung (CDU) die meisten Erststimmen erhalten. Die meisten Zweitstimmen gingen mit 33,21 % an die CDU. Dahinter folgten GRÜNE (16,01 %), SPD (15,57 %), FDP (13,17 %), AfD (10,29 %) und DIE LINKE (7,19 %). „Ich gratuliere Herrn MdB Jung zu seinem Direktmandat und bin mir sicher, dass er sich weiterhin mit großem Engagement für die Belange unserer Region einsetzen wird“, so Landrat Frank Hämmerle. Seinen besonderen Dank richtet der Landrat an die zahlreichen Wahlvorstände und Wahlhelferinnen und Wahlhelfer in den Städten und Gemeinden: „Bis spät in den Sonntagabend hinein haben sie für einen reibungslosen Ablauf der Bundestagswahl in unserem Wahlkreis gesorgt. Für ihren wichtigen ehrenamtlichen Einsatz danke ich allen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern ganz herzlich!“ Das vorläufige Wahlergebnis der Bundestagswahl steht seit Sonntagabend auf der Homepage des Landkreises Konstanz bereit ( Direkter Link zum Wahlergebnis ). In einer Darstellung können die Wahlergebnisse mit den Erst- und Zweitstimmen, eine Übersicht über die Wahlergebnisse in den Städten und Gemeinden sowie Vergleiche zu den Wahlen im Jahr 2013 abgerufen werden. Derzeit läuft die Wahlprüfung beim Landratsamt. Die öffentliche Sitzung des Kreiswahlausschusses, der für die Feststellung des amtlichen Endergebnisses zuständig ist, findet am Donnerstag, 28. September 2017, um 15:00 Uhr, im Kleinen Sitzungssaal des Landratsamtes Konstanz, Benediktinerplatz 1, statt.  

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Landrat und DRK-Kreisverbandsvorsitzender Frank Hämmerle nimmt angesichts der öffentlichen Berichterstattung in den vergangenen Tagen über die Ausrückzeit der Notärzte in Baden-Württemberg wie folgt Stellung: „Im Rettungsdienstbereich des Landkreises Konstanz halten die Notärzte und Rettungswagen ihre Hilfsfristen in mehr als 94 Prozent aller Notrufe ein. Bei den Notärzten erfüllte der Landkreis Konstanz 2016 damit landesweit die viertbeste Quote.“ Gesetzlich vorgeschrieben ist, dass die Hilfsfrist von 15 Minuten zwischen Notruf und Eintreffen des Notarztes bzw. Rettungswagens in 95 Prozent aller Fälle eingehalten werden muss. Im Landkreis Konstanz erreichten 2016 die Rettungswagen eine Quote von 94,4 Prozent und die Notärzte von 94,2 Prozent. Lediglich drei Rettungsdienstbereiche in Baden-Württemberg können bei den Notärzten eine höhere Quote vorweisen, bei den Rettungswagen liegt der Landkreis Konstanz immerhin auf Platz 10 (von 34). In den vergangenen Tagen wurde öffentlich berichtet, dass im Landkreis Konstanz die Ausrückzeit der Notärzte im landesweiten Vergleich zu lange dauern würde. Diese beträgt im Landkreis durchschnittlich knapp über drei Minuten. Nicht berücksichtigt wurde dabei allerdings, dass der Notarzt oft zu Hause oder im Krankenhaus abgeholt wird. „In den meisten Fällen hat dies keinen Einfluss auf die Einhaltung der Hilfsfrist. Entscheidend ist, wann Notarzt und Sanitäter beim Patienten eintreffen. In dieser Hinsicht steht der Landkreis Konstanz in Baden-Württemberg gut dar“, so Hämmerle.

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Am Montag, 18. September 2017, tagen der der Kultur- und Schulausschuss sowie der Technische und Umweltausschuss des Landkreises Konstanz öffentlich im Kleinen Sitzungssaal des Landratsamtes, Benediktinerplatz 1 in Konstanz. Der Kultur- und Schulausschuss behandelt ab 14:00 Uhr folgende Tagesordnungspunkte: 1. Kreismedienzentrum Konstanz; neue Leitung ab 01.08.2017   2. Berufliche Schulen im Landkreis Konstanz; IT-Betreuung   3. Berufsschulzentrum Radolfzell;  Einsatz von Tablets in anerkannten Ausbildungsberufen ab dem Schuljahr 2017/18   4. Gemeinschaftsschule Alemannenschule Wutöschingen (Landkreis Waldshut); Einrichtung einer gymnasialen Oberstufe (Sekundarstufe II) ab dem Schuljahr 2018/19 Dialog- und Beteiligungsverfahren im Rahmen der regionalen Schulentwicklung/Stellungnahme des Landkreises Konstanz   5. Neubau eines Berufsschulzentrums in Konstanz; Sachstand und weiteres Vorgehen   6. Verschiedenes - Bekanntgaben - Anträge - Wünsche     Um 16:00 Uhr treten der Technische und Umweltausschuss sowie die Betriebsausschüsse EVU "seehäsle" und "Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Konstanz" zusammen: 1. Technischer und Umweltausschuss 1.1. Ausschreibung eines Vertriebssystems für den Regionalbusverkehr 1.2. Förderprogamm "Regiobuslinien" zur Ergänzung des   SPNV-Netzes; Hier: Anfrage des Bodenseekreises zum   Ausbau der Städteschnellbuslinie Ravensburg - Konstanz als Regiobuslinie 1.3. Verschiedenes - Bekanntgaben - Anträge - Wünsche 2. Betriebsausschuss EVU "seehäsle"   2.1. Schienenstrecke Radolfzell - Stockach ("seehäsle"); Vergabe von Bauarbeiten zur Instandhaltung der Strecke 2.2. Finanzbericht EVU seehäsle für das Wirtschaftsjahr 2017 (Stand 30.6.2017) 2.3. Verschiedenes - Bekanntgaben - Anträge - Wünsche 3. Betriebsausschuss "Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Konstanz" 3.1. Finanzbericht des "Abfallwirtschaftsbetriebes Landkreis Konstanz" für das erste Halbjahr 2017 3.2. Verschiedenes - Bekanntgaben - Anträge - Wünsche   Die vollständigen Sitzungsunterlagen sind im Ratsinformationssystem abrufbar.

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