Pressemitteilungen

Pressemitteilungen der Jahre 2010 bis 2012 finden Sie hier.

Suche

Bei den durchgeführten Untersuchungen hinsichtlich der „Ansteckenden Blutarmut der Einhufer“ (Equine Infektiöse Anämie) ist bei einem weiteren Pferd in Engen-Anselfingen das Virus festgestellt worden. Dies hat das Friedrich-Loeffler-Institut auf der Insel Riems am heutigen Donnerstag, 17. August 2017, mitgeteilt. Am Donnerstag, 10. August war das tödliche Pferde-Virus bei zwei Tieren ebenfalls in Engen-Anselfingen auf einem benachbarten Hof festgestellt worden. Insgesamt sind damit im Landkreis Konstanz drei Fälle der Pferdekrankheit bekannt. In den vergangenen Tagen hat das Veterinäramt sämtliche Pferde innerhalb des Sperrbezirks sowie an zwei Kontaktbetrieben außerhalb untersucht. Bis auf den oben genannten Fall waren alle 156 Blutproben negativ. Der innerhalb des Gebiets der Stadt Engen angeordnete Sperrbezirk wurde aufgrund des neuen Virus-Falls durch das Veterinäramt erweitert. Im Sperrbezirk müssen sämtliche Einhufer (u.a. Pferde und Esel) im Stall gehalten werden. Ohne Genehmigung der Veterinärbehörde dürfen sie auch nicht aus dem Sperrbezirk gebracht werden. Zudem sind Ausstellungen und Veranstaltungen mit Einhufern untersagt. Die Sperrmaßnahmen dürfen frühestens nach drei Monaten aufgehoben werden, wenn eine Wiederholungsuntersuchung aller Pferde im Sperrbezirk stattgefunden hat und die Befunde negativ waren. Da die Erkrankung unheilbar ist, müssen infizierte Tiere getötet werden. Auf den Menschen oder Heimtiere kann das Virus nicht übertragen werden. Die Virusübertragung zwischen den Einhufern erfolgt hauptsächlich durch blutsaugende Insekten wie Bremsen, Stechfliegen oder Stechmücken. Direkte Übertragungen von Tier zu Tier sind eher selten. Erkrankte Tiere zeigen oft nur allgemeine Symptome. Dazu zählen blasse Schleimhäute, Schwäche, Gewichtsverlust, Fieber – oft auch in wiederkehrenden Schüben - oder Futterverweigerung, außerdem Blutungen auf den Schleimhäuten, Ödeme, Fehlgeburten und unkontrollierte Bewegungen. Infizierte Tiere bleiben lebenslang Virusträger und stellen potentielle Infektionsquellen dar. Tiere mit unklaren Krankheitszeichen (z.B. therapieresistentes Fieber, Apathie) sollten sofort dem Hoftierarzt vorgestellt werden. Bei Seuchenverdacht muss das Landratsamt Konstanz, Amt für Verbraucherschutz und Veterinärwesen, informiert werden. Die Allgemeinverfügung, mit der der erweiterte Sperrbezirk festgelegt wurde, finden Sie hier . Für weitere Fragen steht das Landratsamt Konstanz, Amt für Verbraucherschutz und Veterinärwesen, unter Tel. 07531 800-2099 zur Verfügung.  

mehr...

Am 11. Oktober 2017 beginnt in der Fachschule für Landwirtschaft Stockach, Winterspürer Straße 25, ein neuer Ausbildungskurs in Teilzeit zur „Staatlich geprüften Fachkraft für Hauswirtschaft“. Die Ausbildung dauert eineinhalb Jahre (3 Semester) und umfasst insgesamt 600 Unterrichtseinheiten. Unterrichtet wird ganztägig immer mittwochs, außer in den Schulferien. Der Lehrgang vermittelt Fachkompetenzen in der Hauswirtschaft und stärkt die eigene Persönlichkeit. Die Grundlagen des Haushaltsmanagements werden fächerübergreifend, praxisnah und teilnehmerorientiert vermittelt: Es wird geübt, wie unter Beachtung der Arbeitsorganisation und Hygieneregeln, frische Gerichte mit regionalen Zutaten hergestellt werden können. Gärtnern oder “Urban Gardening“ liegen im Trend, beim Anbau von Obst und Gemüse im eigenen Garten wird aufgezeigt, wie dies gelingen kann. Hausreinigung, Textil- und Wäschepflege wie auch kreative Näharbeiten sind weitere Inhalte. Darüber hinaus steht die Betreuung von Personengruppen ebenso auf dem Stundenplan wie die Themen Geld, Steuern und Versicherungen. Weitere Schwerpunkte sind Betriebswirtschaft und Unternehmensführung, denn wer seine Arbeiten rationell erledigt, spart letztlich Zeit und Geld. Ergänzend werden unterschiedliche landwirtschaftliche Betriebe besichtigt und im Rahmen von Projekten hauswirtschaftliche Produkte und Dienstleistungen präsentiert. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.landwirtschaft-bw.info (Fachschulen – Landkreis Konstanz), Tel.: 07531-800-2940 oder per E-Mail an hildegard.schwarz@LRAKN.de .      

mehr...

Das Radolfzeller Innovationszentrum RIZ, die Beschäftigungsgesellschaft des Landkreises Konstanz und das Singener Wochenblatt wurden für ihr gemeinsames Flüchtlingsprojekt „Türe zur Integration in die Arbeitswelt“ mit dem Prädikat „Sozial Engagiert 2017“ ausgezeichnet. Verliehen wurde die Auszeichnung im Rahmen des Mittelstandspreises für soziale Verantwortung in Baden-Württemberg durch die Caritas, die Diakonie und das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg. Ziel des Projektes ist, die Integration von Flüchtlingen durch die Vermittlung in Arbeit zu fördern. Im zweiwöchigen Rhythmus veröffentlicht das Singener Wochenblatt eine halbe Seite, auf der Flüchtlinge die einmalige Chance haben, sich als Arbeitnehmer mit ihren individuellen Fähigkeiten und Berufserfahrungen vorzustellen. Die regionalen Arbeitgeber können unter diesem breiten Feld an potenziellen Arbeitnehmern ihren geeigneten Mitarbeiter suchen und finden. „Für eine gelingende Integration von Flüchtlingen ist deren Vermittlung in Arbeit von grundlegender Bedeutung. Wir freuen uns, dass das Projekt ausgezeichnet wurde. Ganz besonders danke ich allen Projektpartnern für ihre Unterstützung“, so Landrat Frank Hämmerle. Initiiert wurde das Projekt durch Bernhard Bihler, Vorstand des Gewerbevereins Radolfzell und Sprecher der Regionalen Wirtschaftskooperation Bodensee (RWK), sowie Anatol Hennig, Verlagsleiter des Singener Wochenblatts. Bernhard Bihler: „Es ist schön, ein Teil dieses Projektes zwischen Wirtschaft, Presse und Behörden zu sein. Gemeinsam kann viel erreicht werden.“ Anatol Hennig ergänzt: „Mit dieser Partnerschaft ist es gelungen, ganz pragmatisch und ohne ideologische Scheuklappen Integrationsarbeit zu leisten.“ Dass diese Art der Vermittlung erfolgreich ist und einen großen Nutzen für die regionale Wirtschaft hat, zeigen immer mehr positive Erfahrungen und Beispiele. Bisher sind bereits mehr als 130 Bewerbungsgespräche geführt worden. Über 60 Flüchtlinge konnten in eine Festanstellung, eine Ausbildung, ein Praktikum oder in einen Mini-Job vermittelt werden. Die Beschäftigungsgesellschaft Landkreis Konstanz GmbH übernimmt insbesondere die Organisation und Kommunikation zwischen den Betrieben und den Flüchtlingen, die Vorbereitung auf Bewerbungsgespräche sowie die Vermittlung von Praktika. Die Projektkosten werden durch das Wochenblatt und durch Sponsoren getragen, um die sich die RWK und der Gewerbeverein Radolfzell kümmern.              

mehr...

Das Landratsamt Konstanz (Amt für Verbraucherschutz und Veterinärwesen) hat am 10.08.2017 bei zwei Pferden in Engen-Anselfingen die „Ansteckende Blutarmut der Einhufer“ festgestellt. Um den betroffenen Betrieb wurde ein Sperrbezirk eingerichtet, in dem besondere tierseuchenrechtliche Verpflichtungen gelten. So sind sämtliche Einhufer (z.B. Pferde, Esel) aufzustallen. Auch dürfen die Tiere ohne Genehmigung der Veterinärbehörde nicht aus dem Sperrbezirk gebracht werden. Auf den Menschen kann das Virus nicht übertragen werden.   Ergänzende Informationen: Die Infektiöse Blutarmut der Einhufer ist weltweit verbreitet, tritt in Deutschland aber eher selten auf. Die Virusübertragung zwischen den Tieren erfolgt hauptsächlich durch blutsaugende Insekten wie Bremsen und Stechfliegen. Erkrankte Tiere zeigen oft nur allgemeine Symptome. Dazu zählen blasse Schleimhäute, Schwäche, Gewichtsverlust, Fieber oder Futterverweigerung, außerdem Fehlgeburten und unkontrollierte Bewegungen. Tiere könnten auch symptomlos erkranken und so unerkannt die Krankheit auf andere Pferde übertragen. Die Erkrankung ist unheilbar. Eine Therapie oder auch Impfung ist weder möglich noch erlaubt. Deshalb ist in Deutschland die Tötung infizierter Tiere vorgeschrieben. Tiere mit unklaren Krankheitszeichen (z.B. therapieresistentes Fieber, Apathie) sollten sofort dem Hoftierarzt vorgestellt werden. Bei Seuchenverdacht muss das Landratsamt Konstanz, Amt für Verbraucherschutz und Veterinärwesen, informiert werden. Die Sperrmaßnahmen dürfen frühestens nach drei Monaten aufgehoben werden, wenn eine Wiederholungsuntersuchung aller Pferde im Sperrbezirk stattgefunden hat und die Befunde negativ waren. Die Allgemeinverfügung, mit der der Sperrbezirk festgelegt wurde, ist im Internet auf der Homepage des Landratsamts Konstanz unter www.lrakn.de (Amtliche Bekanntmachungen) einzusehen. Rückfragen bitte an: Landratsamt Konstanz Amt für Verbraucherschutz und Veterinärwesen Telefon: 07531/800-2099

mehr...

Auf den Namen der antiken griechischen Seegottheit „Pontos“ wurde kürzlich das neue Arbeitsschiff des Schifffahrtsamtes des Landratsames Konstanz getauft. Im Beisein zahlreicher Gäste sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Schifffahrtsamtes segnete zunächst Pfarrer Dr. Andreas Rudiger das Schiff. Unter Anleitung des früheren Schifffahrtsamtsleiters Andreas Ellegast, verkleidet als Meeresgott „Neptun“, vollzog Taufpatin Beate Schuler vom Verkehrsministerium anschließend die Schiffstaufe standesgemäß mit einer Flasche Sekt. Landrat Frank Hämmerle dankte den anwesenden Vertreterinnen und Vertretern des Regierungspräsidiums sowie des Verkehrsministeriums für die Unterstützung bei der Beschaffung des Schiffs. Die Investitionskosten in Höhe von rund 400.000 Euro hat das Verkehrsministerium bereitgestellt. Das neue Arbeitsschiff ist 13 Meter lang, wiegt 6,4 Tonnen und ist mit einem 260 PS-Motor ausgestattet. Es wurde nach den Anforderungen des Schifffahrtsamtes konstruiert und verfügt neben einer Bugklappe unter anderem über einen hydraulischen Kran mit einer Hubkraft von 500 Kilogramm. Als Mehrzweckboot wird es beispielsweise zum Setzen von Bojen und zum Transport von Pfählen und Seezeichen eingesetzt. Den Zuschlag für den Bau hatte die ÖSWAG Werft in Linz/Österreich erhalten. Nach der Fertigstellung Mitte Juni wurde das Schiff auf einem LKW von Linz nach Fußach transportiert. Dort konnten es die Mitarbeiter des Schifffahrtsamtes entgegennehmen und über den Bodensee nach Konstanz überführen.

mehr...

24 Flüchtlinge aus Stockach haben an den vergangenen beiden Wochenenden an einer Fortbildung unter dem Motto „Leben in Deutschland“ teilgenommen. Veranstaltet wurde die Schulung gemeinsam durch den Helferkreis Stockach, die Stadt Stockach und das Landratsamt Konstanz. Als Referent hatten die Veranstalter den Betriebswirt und Jurastudenten Christoph Rennebeck eingeladen. Dieser hatte die Schulung bereits zuvor in Eigeltingen erfolgreich durchgeführt. Unterstützt von verschiedenen Fachkräften informierte er die teilnehmenden Migrantinnen und Migranten über die Themen „Arbeiten in Deutschland“, „Öffentliche Ordnung“, „Familie, Kinder und Schule“ sowie „Mieten und Wohnen“ und ermöglichte ihnen dadurch umfassende Einblicke in die deutsche Gesellschaft und Rechtslage. So erläuterte er beispielsweise das in Deutschland übliche Bewerbungsverfahren, zentrale Werte des Grundgesetzes, Rechte und Pflichten von Erziehungsberechtigten, aber auch das deutsche Schulsystem und die Schulpflicht. Hilfreiche Tipps erhielten die Teilnehmenden ebenso zu den Themen Wohnen und Mülltrennung. Dabei wurden sie auch mit der „schwäbischen Kehrwoche“ vertraut gemacht. Die Schulung stieß bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf großes Interesse. „Wie antworte ich auf eine Wohnungsannonce?“, „Was ist Notwehr und was nicht?“ oder „Wie bekomme ich einen deutschen Führerschein?“ waren nur einzelne der vielen Fragen, die Referent Rennebeck und sein Team den Flüchtlingen beantworteten. Zum Abschluss der vier intensiven Schulungstage bekamen alle Teilnehmenden ein Zertifikat überreicht. Unterstützt wurde die Veranstaltung durch die Baden-Württemberg-Stiftung und die Bürgerstiftung Stockach.

mehr...

Im Landratsamt Konstanz wird derzeit eine Ausstellung unter dem Titel „Denkmalpflege – Heimatpflege im Landkreis Konstanz“ gezeigt. Landrat Frank Hämmerle hat sie am Montag, 10. Juli feierlich eröffnet. Zu sehen ist die Ausstellung bis einschließlich Freitag, 22. September 2017. „Das Gesicht der Ortsmittelpunkte ist spürbar aufgefrischt worden, wenn man dies mit der Zeit in den 1980er Jahren oder gar noch früher vergleicht. Unsere Dörfer und Städte sind ansehnlicher und attraktiver geworden“, so Landrat Frank Hämmerle. Nicht zu allen Zeiten haben sich die Menschen um den Erhalt der Monumente ihrer Vorfahren gekümmert. Lange Zeit galt das Interesse stets mehr dem Neuen als dem Alten. Gerade in Konstanz wurden noch im 19. Jahrhundert viele historische Monumente ohne Bedenken abgerissen. Der Gedanke, alte Gebäude, mittelalterliche Straßenzüge oder ganze Altstädte zu „musealisieren“ und dadurch in ihrem ursprünglichen Baustil zu erhalten, kam erst in der Zeit der Aufklärung im 18. Jahrhundert langsam auf. Die Ausstellung zeigt anhand einiger Beispiele, was durch die Denkmalpflege möglich geworden ist. „Vor wenigen Jahrzehnten war die Konstanzer Altstadt noch grau, baufällig, an manchen Stellen sogar verkommen und Engen sah ruinös aus. Man wollte bedeutende Teile der Altstadt abreißen, um wie in der Vormoderne Platz zu schaffen für Neues“, so Wolfgang Kramer, Kreisarchivar und Leiter des Referats Kultur und Geschichte im Landratsamt Konstanz. Nicht nur der Abriss eines Gebäudes bedeutet einen Verlust an historischer Bausubstanz, sondern auch unsachgemäße Baumaßnahmen, laienhafte Restaurierungen oder die Verwendung von unzeitgemäßen Baumaterialen. „Die Ausstellung will darauf hinweisen, dass Denkmalpflege ein wichtiger Teil der Heimatpflege ist und dass ihre Arbeit für die Gesellschaft in der Öffentlichkeit stärker wertgeschätzt werden sollte“, betont Kramer. Die Ausstellung ist noch bis 22. September 2017 in der Bodenseehalle des Landratsamtes, Benediktinerplatz 1 in Konstanz, zu den allgemeinen Öffnungszeiten (Montag –Donnerstag 8–16 Uhr und Freitag 8–12 Uhr) geöffnet. Der Eintritt ist frei.

mehr...

Der Landkreis Konstanz beteiligt sich an der internationalen Kampagne „Fairtrade-Towns“ und hat sich zum Ziel gesetzt, das „Fair-Trade“-Prädikat zu erhalten. Mit Felicia Afriyie hat das Landratsamt hierfür eine Koordinatorin für kommunale Entwicklungspolitik eingestellt. Ihre Aufgabe wird es zunächst sein, auf kommunaler Ebene auf die Bedeutung und den Ansatz der „Einen Welt“ aufmerksam zu machen. Neben der Verwaltung sollen auch Bürgerinnen und Bürger ermuntert werden, sich aktiv zu beteiligen. Die Beteiligung an der „Fair-Trade“-Kampagne beinhaltet die Bildung einer Steuerungsgruppe, die aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Gastronomie, Einzelhandel und öffentlichen Institutionen wie Schulen, Uni/FH und auch Vereinen und Kirchen besteht. Als Koordinatorin ist Felicia Afriyie darüber hinaus Ansprechpartnerin für Städte und Gemeinden des Landkreises und steht diesen für Anliegen und Fragen rund um die Themen Fairer Handel/Faire Beschaffung und Entwicklungspolitik zur Verfügung. „Die Aufgaben und Herausforderungen für diese Stelle nehme ich gerne an und freue mich schon darauf, mit den unterschiedlichsten Gruppen im Kreis ein gemeinsames Ziel zu verfolgen“ so Afriyie. Während ihres Studiums der Politik- und Verwaltungswissenschaften an der Universität Konstanz, der University of Iceland in Reykjavík und der Universitat Pompeu Fabra in Barcelona hat sich die 28-jährige auf Migrations- und Entwicklungspolitik konzentriert. Die Koordinierungsstelle wird unterstützt durch die Engagement Global gGmbH im Rahmen des Programms „Servicestelle für Kommunen innerhalb der Einen Welt“ mit finanzieller Förderung durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Kontakt: Felicia Afriyie Landratsamt Konstanz Koordinatorin Kommunale Entwicklungspolitik Benediktinerplatz 1 D-78467 Konstanz Tel.: +49 7531 800-1404 E-Mail: felicia.afriyie@LRAKN.de

mehr...

Das Landratsamt Konstanz informiert über aktuelle Änderungen des Unterhaltsvorschussgesetzes zum 1. Juli 2017: Der Unterhaltsvorschuss ist eine wichtige Leistung für alleinerziehende Eltern und ihre Kinder zur Sicherung ihrer wirtschaftlichen Stabilität. Im Gesetzesentwurf zur Änderung des Unterhaltsvorschussgesetzes werden rückwirkend zum 1. Juli 2017 Verbesserungen für alleinerziehende Mütter und Väter geregelt. Damit soll gewährleitet werden, dass der Staat für den Fall, dass Unterhaltsleistungen nicht bezahlt werden, einspringt. Die bisherige Höchstbezugsdauer von 72 Monaten sowie die bisherige Altersgrenze (12. Lebensjahr) werden für alle Kinder aufgehoben. Unterhaltsvorschuss kann somit bis zur Volljährigkeit des Kindes geleistet werden. Für Kinder wird für die Gewährung von Unterhaltsvorschuss nach der Vollendung des 12. Lebensjahres zusätzlich Voraussetzung, dass diese selbst nicht auf Leistungen nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind oder dass der alleinerziehende Elternteil mit SGB II-Bezug eigene Einkünfte in Höhe von mindestens 600 Euro brutto monatlich erzielt. Eigene Einkünfte von Jugendlichen, die älter als 15 Jahre sind, müssen bei der Berechnung des Unterhaltsvorschusses von den zuständigen Stellen geprüft werden.   Alleinerziehenden wird empfohlen, bei Vorliegen der Voraussetzungen, einen Antrag auf Unterhaltsvorschuss nach den neuen Regelungen beim zuständigen Jugendamt zu stellen. Für die Einwohner der Städte und Gemeinden im Landkreis Konstanz (mit Ausnahme der Stadt Konstanz) ist das Landratsamt, Amt für Kinder, Jugend und Familie, Otto-Blesch-Str. 49, 78315 Radolfzell, zuständig. Die Anträge können auf der Internetseite des Landratsamtes Konstanz www.LRAKN.de (Unterrubrik „Ämter“ à „Amt für Kinder, Jugend und Familie“ à „Wirtschaftliche Hilfen“) abgerufen werden. Weitere Informationen gibt es unter www.bmfsfs.de bzw. www.familien-wegweiser.de .    

mehr...

Bereits zum 10. Mal fand am Donnerstagabend, 6. Juli 2017 die offizielle Einbürgerungsfeier des Landkreises Konstanz im Großen Sitzungssaal des Landratsamtes statt. Eingeladen waren alle neuen deutschen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger aus dem Landkreis Konstanz, die seit der Einbürgerungsfeier im vergangenen Jahr eingebürgert wurden. Etwa 200 Festgäste waren der Einladung gefolgt. 538 Personen aus insgesamt 68 Ländern wurden im Jahr 2016 durch das Landratsamt Konstanz eingebürgert. Die meistvertretenen Herkunftsländer waren der Kosovo (69), die Türkei (65), Rumänien (39), Italien (31), Thailand (25), Irak (20), Kroatien (17) und Portugal (16). In der ersten Jahreshälfte 2017 haben sich bereits 234 Menschen aus 77 verschiedenen Ländern für die deutsche Staatsangehörigkeit entschieden. Landrat Frank Hämmerle überreichte im Rahmen der Feier die Einbürgerungsurkunden an fünf Neubürgerinnen und Neubürger und hieß sie als deutsche Staatsbürger willkommen. „Es ist Ihre bewusste Entscheidung, von nun an als Deutsche zu leben, mit deutschem Pass sowie den Rechten und Pflichten von Staatsbürgern. Ihre Einbürgerungsurkunde steht für Ihr Ankommen in Deutschland. Für Identifikation mit dem Land, in dem Sie leben und zu Hause sind“, betonte der Landrat in seiner Begrüßungsansprache. Gastredner der diesjährigen Einbürgerungsfeier war der Konstanzer Oberbürgermeister Uli Burchardt. „Alle diejenigen, die ihr Land verlassen haben oder verlassen mussten und im Landkreis eine neue Heimat gefunden haben, sind bei uns herzlich willkommen. Sie sind Bürgerinnen und Bürger Seite an Seite mit all denen, die die Gesellschaft ausmachen. Mit dem Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit haben Sie nun mehr Möglichkeiten, diese Gesellschaft mitzugestalten. Ich möchte Sie ermuntern, von diesen Möglichkeiten regen Gebrauch zu machen“, so Burchardt. Als Neubürger schilderte Nathan Keeves seinen persönlichen Werdegang. Keeves stammt aus Großbritannien und absolvierte an der Universität London ein Studium im Fach Social Anthropology and Development Studies. 2002 zog er aus beruflichen Gründen nach Deutschland. Seit 2008 ist er bei der Dualen Hochschule Villingen-Schwenningen als Dozent für Business-Englisch tätig. Ein wesentlicher Grund für seine Entscheidung, die deutsche Staatsbürgerschaft anzunehmen, spielte der “Brexit“. Musikalisch umrahmt wurde die Einbürgerungsfeier durch die Jugendmusikschule Westlicher Hegau unter Leitung von Ulrike Brachat feierlich umrahmt. Ausführliche Informationen zum Thema Einbürgerung gibt es auf der Homepage des Ministeriums für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg unter https://im.baden-wuerttemberg.de/de/migration/einbuergerung-und-staatsangehoerigkeit/ Für Fragen stehen die Ansprechpartner im Landratsamt Konstanz (Ordnungsamt/Staatsangehörigkeits- und Einbürgerungsbehörde) ebenfalls gerne zur Verfügung: Gabriele Strommayer (Nachnamen A-M) Telefon: 07531 800-1761 E-Mail: gabriele.strommayer@LRAKN.de   Michael Kreische (Nachnamen N-Z) Telefon: 07531 800-1760 E-Mail: michael.kreische@LRAKN.de

mehr...

Ab Oktober 2017 bietet die Fachschule für Landwirtschaft (FSL) Stockach einen neuen Ausbildungskurs in Teilzeit zur „Staatlich geprüften Fachkraft für Hauswirtschaft“ an. Am Mittwoch 12. Juli 2017 lädt die Fachschule für Landwirtschaft Stockach alle Interessierten um 19 Uhr zu einem Informationsabend in die Fachschule, Winterspürer Str. 25, 78333 Stockach, ein. Die Ausbildung gliedert sich in drei Semester und umfasst insgesamt 600 Unterrichtseinheiten. Unterrichtet wird ganztägig immer mittwochs, außer in den Schulferien. Der Lehrgang dient der Stärkung der Persönlichkeit sowie der Neuorientierung und Vertiefung im Bereich der Hauswirtschaft. Die Grundlagen des Haushaltsmanagements werden fächerübergreifend, praxisnah und teilnehmerorientiert vermittelt: Es wird geübt, wie unter Beachtung der Arbeitsorganisation und Hygieneregeln, frische Gerichte mit regionalen Zutaten hergestellt werden können. Gärtnern oder “Urban Gardening“ liegen im Trend und so geht es auch um den Anbau von Obst und Gemüse im eigenen Garten. Hausreinigung, Textil- und Wäschepflege wie auch kreative Näharbeiten sind weitere Inhalte. Darüber hinaus steht die Betreuung von Personengruppen ebenso auf dem Stundenplan wie die Themen Geld, Steuern und Versicherungen. Weitere Schwerpunkte sind Betriebswirtschaft und Unternehmensführung, denn wer seine Arbeiten rationell erledigt, spart letztlich Zeit und Geld. Nicht zuletzt lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie eine gute Kommunikation gelingt und Konflikte sachlich gelöst werden können. Ergänzend werden unterschiedliche landwirtschaftliche Betriebe besichtigt und im Rahmen von Projekten hauswirtschaftliche Produkte und Dienstleistungen präsentiert. Am Ende der Fortbildung stehen eine schriftliche und eine mündliche Prüfung. Unter bestimmten Voraussetzungen, kann im Anschluss noch die Abschlussprüfung Hauswirtschafter/in oder auch die Meisterprüfung in der Hauswirtschaft ablegt werden. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.konstanz.landwirtschaftsverwaltung-bw.de oder per E-Mail an hildegard.schwarz@LRAKN.de .

mehr...

Am Mittwoch, 13. September 2017 um 18 Uhr findet zum Thema „Smartphones am Arbeitsplatz und übernächtigte Mitarbeiter durch Onlinegames – wie erkennen und wie reagieren?“ der 8. Unternehmerdialog „Arbeit & Gesundheit“ in der Bildungsakademie der Handwerkskammer Konstanz, Lange-Straße 20 in Singen, statt. Hierzu laden die Wirtschaftsförderung des Landkreises Konstanz und die Arbeitsgruppe Betriebliches Gesundheitsmanagement die Betriebe aus dem Landkreis Konstanz, insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen, ein. Das Thema der Veranstaltung liegt der Handwerkskammer Konstanz aufgrund aktueller Erfahrungswerte stark am Herzen. Unterstützt wird sie vom Zentrum für Psychiatrie Reichenau (ZfP) sowie vom Baden-Württembergischen Landesverband für Prävention und Rehabilitation gGmbH (bwlv) bzw. der Fachstelle Sucht in Singen sowie von der Stabsstelle Wirtschaftsförderung des Landkreises Konstanz. Suchtkrankheiten haben Einfluss auf das Arbeitsverhalten und wirken sich in Folge negativ auch auf die Arbeitsergebnisse in den Unternehmen aus. In zunehmendem Maße und im Zuge der Digitalisierung der Gesellschaft nimmt die Mediensucht eine immer stärkere Rolle ein. Eröffnet wird der Unternehmerdialog von Viola Bischoff, Beraterin zur Fachkräftesicherung und zum Arbeitsrecht bei der Handwerkskammer Konstanz, und Christine Merath, BGM-Koordinierungsstelle Landkreis Konstanz. Daran anschließend werden Wolfgang Höcker, Medizinischer Direktor Krankenhaus ZfP Reichenau sowie Lars Kiefer vom bwlv bzw. seitens der Fachstelle Sucht Einblicke in das Thema Sucht und den Teilnehmern wichtige Impulse zum Umgang als Arbeitgeber mit Suchtbetroffenen am Arbeitsplatz geben. Zum Abschluss haben die Teilnehmer die Möglichkeit, ihre Fragen an die Experten zu richten und sich auszutauschen. Anmeldungen sind möglich bis zum 6. September bei Christine Merath, Koordinierungsstelle BGM Landkreis Konstanz, E-Mail: wirtschaftsfoerderung@LRAKN.de . Weitere Informationen unter www.lrakn.de/wirtschaft/bgm .  

mehr...

Der Verteilungsausschuss für den Ausgleichstock des Regierungsbezirkes Freiburg hat am Freitag, 30. Juni 2017 über die Verteilung der Ausgleichstockmittel 2017 beschlossen. Mit den Mitteln des Ausgleichstocks werden finanzschwache Gemeinden bei der Finanzierung von kommunalen Infrastrukturmaßnahmen unterstützt. Der Verteilungsausschuss, dem auch Landrat Frank Hämmerle angehört, hat sich intensiv mit den Anträgen befasst und war bemüht, für eine strukturell ausgewogene, bedarfsgerechte Verteilung der knappen Ausgleichstockmittel zu sorgen und vor allem die ländlichen finanzschwachen Gemeinden bei dringend notwendigen Infrastrukturprojekten zu unterstützen. In den Landkreis Konstanz fließen nach der Entscheidung des Verteilungsausschusses insgesamt 1,5 Mio. Euro. Sieben Städte und Gemeinden können sich über eine Zuteilung von Mitteln freuen. Die höchste Fördersumme fließt mit 500.000 Euro an die Stadt Stockach für den Neubau eines Kindergartens sowie 180.000 Euro für die Erweiterung des Feuerwehrhauses Mahlspüren. Die Gemeinde Orsingen-Nenzingen erhält 250.000 Euro für die Erweiterung und den Umbau des Kindergartens. Weitere Mittel von 220.000 Euro gehen an die Gemeinde Hohenfels für den Ausbau verschiedener Gemeindestraßen. Die Gemeinde Eigeltingen erhält einen Zuschuss von 130.000 Euro für die Erweiterung und Sanierung der Gemeinschaftsschule. Die Stadt Tengen erhält eine Zuwendung für den Erwerb eines Fahrzeuges für den Bauhof (90.000 Euro). Weitere Mittel gehen an die Gemeinde Rielasingen-Worblingen für Brandschutzmaßnahmen an der Ten-Brink-Schule (70.000 Euro) sowie an die Stadt Aach (60.000 Euro) für den Ausbau der Ettenbergstraße. Der Ausgleichstock hat eine wichtige Funktion für die Gemeinden zum Ausbau und zur Erhaltung der kommunalen Infrastruktur. Viele Maßnahmen, deren Finanzierung die Leistungskraft einzelner Gemeinden auf Dauer übersteigen würde, können nur mit einer Förderung aus dem Ausgleichstock verwirklicht werden. Landrat Frank Hämmerle zeigte sich deshalb erfreut über die Entscheidung des Ausschusses: „Es freut mich sehr, dass in diesem Jahr insgesamt acht Städte und Gemeinden unseres Landkreises Fördermittel aus dem Ausgleichstock erhalten. Mit diesen Zuschüssen werden sinnvolle und wichtige Investitionsmaßnahmen in der Region unterstützt.“  

mehr...

Das Jobcenter Singen im Rathaus ist letztmals am Dienstag, 11. Juli für die Kunden geöffnet. Ab Montag, 17. Juli werden die Jobcenterdienstleistungen in der Maggistraße 7, bekannt als „Sintec-Gebäude“, angeboten. Die telefonische Erreichbarkeit ist auch während der Umzugsphase arbeitstäglich von 8 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 07731 79740 gewährleistet. Müssen dringende Angelegenheiten persönlich besprochen werden, ist das Jobcenter Konstanz, Konzilstraße 9, 78462 Konstanz, Ansprechpartner. Das Jobcenter Radolfzell wird geschlossen und die Anliegen der dortigen Kunden künftig ebenfalls in Singen betreut. Das Radolfzeller Jobcenter hat letztmals am Montag, 10. Juli, geöffnet.   Ausschlaggebend für den Jobcenterumzug war die Kündigung der bisherigen Räumlichkeiten im Rathaus durch die Singener Stadtverwaltung. Geschäftsführerin Sabine Senne hat nun für das Jobcenter einen langjährigen Mietvertrag unterzeichnet und freut sich in zentraler und gut erreichbarer Lage Büroflächen in der benötigten Größenordnung gefunden zu haben. „Das Jobcenter wird dort für all unsere Kundinnen und Kunden aus dem Raum Singen und Radolfzell auch künftig gut zu erreichen sein.“ Auf rund 2.800 qm über 3 ½ Etagen werden die Kunden ihre Ansprechpartner in Sachen Vermittlung, Beratung und Leistungssachbearbeitung finden.   Bereits seit Oktober 2016 werden die neuen Räumlichkeiten durch den Vermieter, die Sintec Immobilien GmbH, gemäß den Bedürfnissen des Jobcenters aufwendig umgebaut. „In der Umzugsphase bitte ich unsere Kundinnen und Kunden um Verständnis. Die kurztägige Schließung ist für einen möglichst schnellen und reibungslosen Umzug notwendig“, so Geschäftsführerin Sabine Senne.   Öffnungszeiten des Jobcenters Singen ab 17. Juli: Montag:        8 bis 12 Uhr Dienstag:      8 bis 12 Uhr Mittwoch:      Geschlossen bis 31.12.2017 ( Service- und Infostelle von 8 bis 12 Uhr geöffnet. Arbeitsvermittlung nur nach vorheriger Terminabsprache) Donnerstag:    8 bis 17.30 Uhr Freitag:           8 bis 12 Uhr   Telefonische Erreichbarkeit von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr unter der Nummer 07731 79740.   Persönliche Vorsprachen bei der Arbeitsvermittlung und der Leistungsabteilung sind nur nach Terminvereinbarung möglich.

mehr...

Katastrophen und Unglücke machen vor Staatsgrenzen keinen Halt. Angesichts der zunehmenden Katastrophen, wachsen auch die Anforderungen an die Stäbe des internationalen Katastrophenschutzes. Aus diesem Grund haben die Schweizer Kantone Schaffhausen und Thurgau, die deutschen Landkreise Konstanz und Schwarzwald-Baar-Kreis, das Regierungspräsidium Freiburg im Breisgau, der deutsche Zoll und das Schweizer Grenzwachtkorps am Donnerstag, 29. Juni 2017 in einer gemeinsamen Übung die Bewältigung eines grenzüberschreitenden Orkans sowie zusätzlich in der Schweiz eine hochansteckenden Tierseuche geprobt. Das Resümee der Verantwortlichen ist ein Gutes: Thomas Herren, Übungsleitung – Bundesamt für Bevölkerungsschutz BABS: „Das Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis, das Landratsamt Konstanz sowie der Kanton Schaffhausen und der Kanton Thurgau pflegen sehr gute Kontakte untereinander. Das Ziel der Internationalen Stabsrahmenübung „AIOLOS“ war es, mit einer grenzüberschreitenden Katastrophenschutz-Übung diese Zusammenarbeit weiter zu stärken. Die Zusammenarbeit über die Grenzen hinweg sollte dadurch gefestigt und Maßnahmen, Ressourcen, Kommunikation und Information abgesprochen und koordiniert werden. Die Übung lief sehr erfolgreich und es ist schön zu sehen, wie im Falle einer Katastrophe Hand in Hand gearbeitet wird.“ Landrat Frank Hämmerle, Landkreis Konstanz: „Die Untere Katastrophenschutzbehörde muss auf den Ernstfall, der hoffentlich nie eintreten wird, gut vorbereitet sein. Dies ist nur möglich, wenn der Katastrophenschutzstab regelmäßig übt. Besonders wichtig ist dabei auch die Zusammenarbeit mit unseren Nachbarlandkreisen, den übergeordneten Behörden Landratsamt Konstanz an der grenzüberschreitenden Stabsrahmenübung AIOLOS teilnehmen konnte. Wir haben in der Übung wertvolle Erkenntnisse gewonnen. Wir werden sie auswerten und unsere Abläufe in der Katastrophenschutzarbeit hiernach nochmals optimieren. Ich danke allen Beteiligten für die gute Vorbereitung und die Durchführung der Übung.“ Landrat Sven Hinterseh, Schwarzwald-Baar-Kreis: „Wir nehmen unsere Aufgabe als Untere Katastrophenschutzbehörde bei uns im Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis sehr ernst. Regelmäßige Übungen unserer Stäbe sind für uns sehr wichtig. Die Internationale Stabsrahmenübung „AIOLOS“ war allerdings eine Gelegenheit für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die aufgrund des sehr hohen Organisationsaufwandes schon eine Besonderheit war. Ich bin dankbar dafür, dass wir diese Übung durchführen konnten und kann feststellen, dass die gemeinsame Zusammenarbeit mit unseren Kolleginnen und Kollegen auf Deutscher wie auf Schweizer Seite sehr gut funktioniert.“ Referatsleiter Hermann Ringhof, Regierungspräsidium Freiburg: „Wir haben uns sofort dazu entschlossen, uns als höhere Katastrophenschutzbehörde an dieser Übung zu beteiligen. Übungen sind die beste Vorbereitung auf eventuelle Ernstfälle, weil die Abläufe und Kommunikationswege getestet und gegebenenfalls optimiert werden können. Für das Regierungspräsidium Freiburg bestand der Reiz der Übung mit darin, zu sehen, ob die bestehenden Informationswege in der Praxis funktionieren und ob sich die bilateralen Abkommen zur gegenseitigen Hilfeleistung unter Einsatzbedingungen bewähren. Uns interessierte vor allem, wie Hilfs- und Schutzmaßnahmen lagebezogen nicht nur mit den deutschen Behörden, sondern vor allem mit den Schweizer Kollegen abgestimmt, koordiniert und organisiert werden können. Auf den Erkenntnissen dieser Übung werden wir aufbauen und möglicherweise sogar neue Ansätze für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Katastrophenschutz gewinnen.“ Regierungspräsidentin Rosmarie Widmer Gysel, Kanton Schaffhausen: „Der Kanton Schaffhausen überarbeitete in den vergangenen Jahren sowohl die Strukturen der kantonalen Führungsorganisation als auch die Rechtsgrundlagen für den Bevölkerungsschutz. In verschiedenen Stabstrainings, Übungen und auch in Echteinsätzen wurde die neue Struktur gefestigt und auf Kurs gebracht. Mit der Übung AIOLOS erhielt die kantonale Führungsorganisation nun die Möglichkeit, die Stabsarbeit im Verbund mit anderen im Allgemeinen und die Bewältigung der konkreten Ereignisse Orkan und Tierseuche im Besonderen überprüfen zu lassen und sich zu bewähren. Diese grenzüberschreitende Übungsanlage ermöglichte außerdem bereits vor der Übung ein gegenseitiges Kennenlernen und führte zur Bereinigung der Schnittstellen. Damit profitieren alle Beteiligten nachhaltig von dieser Übung. Allen Teilnehmenden an der Übung AIOLOS – unabhängig, ob Beübende oder Beübte – gebührt mein aufrichtiger Dank für ihren Einsatz zu Gunsten unserer Bevölkerung.“ Cornelia Komposch, Regierungsrätin Kanton Thurgau: „Die großangelegte Katastrophenschutz-übung AIOLOS war bezüglich Stärkung und Optimierung der Zusammenarbeit mit unseren Nachbarn sehr wertvoll. Sie hat die Beziehungen zu unseren Partnern vertieft und Hinweise auf Defizite geliefert. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen in unsere Folgeplanung ein. Die Übung hat im Weiteren den Handlungsbedarf bezüglich Ausbildung hinsichtlich der kommenden Sicherheitsverbundübung 2019 aufgezeigt. Unser großer Dank gilt deshalb allen Verantwortlichen und Organisatoren der Stabsrahmenübung; sie haben AIOLOS engagiert und akribisch geplant, angelegt und durchgeführt.“ Das Szenario „AIOLOS“ war ein angekündigter Orkan, der sich analog zum Sturm Kyrill im Januar 2007 ereignet. In der Schweiz wurde zusätzlich eine hochansteckende Tierseuche geübt. Für die Übenden sollte das Szenario so realistisch wie möglich sein. Deshalb steckte hinter jeder Situation eine ausgedachte Geschichte. Es übten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltungsstäbe im Schwarzwald-Baar-Kreis und im Landkreis Konstanz, im Regierungspräsidium Freiburg die Koordinierungsgruppe Kommunikation, kurz KoKo genannt, in Schaffhausen der Stab KFO, im Thurgau der Kantonale Führungsstab und zudem das Kommando Grenzwachtkorps Schaffhausen (GWK Region II) sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Deutschen Zolls.

mehr...

Auch in diesem Jahr beteiligt sich der Landkreis Konstanz wieder mit mehreren Betrieben an der Landesaktion „Gläserne Produktion“. Am Sonntag, 2. Juli 2017 öffnet der Erlenhof des Pestalozzi Kinderdorfs in Stockach von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr seine Türen. Bereits ab 10:00 Uhr sind alle Gäste zum „Frühstück auf dem Bauernhof“ eingeladen. Für die Teilnahme am Frühstück ist eine vorherige Anmeldung erforderlich (Tel.: 07771 800-3360, E-Mail: erlenhof@pestalozzi-kinderdorf.de ). Am Tag der „Gläsernen Produktion“ haben die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, Wissenswertes über die biologisch-dynamische Landwirtschaft zu erfahren und sich mit hofeigenen Produkten in Bio-Qualität verwöhnen zu lassen. Im Mittelpunkt steht das Thema Milch – von der Erzeugung bis hin zur Vermarktung am Milchautomaten. Betriebsleiter Karl-Hermann Rist und sein Team bewirtschaften den Erlenhof nach den Richtlinien des Demeter-Verbands, die eine biologisch-dynamische Anbauweise und eine wesensgerechte Tierhaltung vorschreiben. Betriebsschwerpunkte sind neben der Milchviehhaltung mit eigener Nachzucht die Rinder- und Schweinemast. Auf 76 Hektar Ackerfläche werden Brot- und Futtergetreide, Futtermais und Kartoffeln angebaut. Daneben werden 79 Hektar Grünland bewirtschaftet, die ausschließlich als Futter- und Weidefläche dienen. Rist strebt einen nahezu geschlossenen Betriebskreislauf an. Ziel ist es, die Mehrzahl der Tiere selbst nachzuziehen und mit selbst angebautem Futter zu versorgen. Dazu gehört auch die eigene Saatgutproduktion. Des Weiteren werden die Kinderdorfküche mit hofeigenem Fleisch, Wurst und Kartoffeln und die Bäckerei mit eigenem Brotgetreide versorgt. Am Tag der Gläsernen Produktion wartet auf die Gäste auch ein buntes Programm für Groß und Klein. Angeboten werden beispielsweise Ausfahrten mit dem Planwagen, Ponyreiten, ein Kleintiergehege und Führungen um den Storchenweiher. Hintergrund: Mit der Landesaktion „Gläserne Produktion“ möchte das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz das Vertrauen der Verbraucher/innen in die heimische Lebensmittel- und Getränkeproduktion stärken. Im Rahmen dieser Veranstaltung wird die ganze Vielfalt der heimischen Landwirtschaft und der handwerklichen Verarbeitung in unserer Region erlebbar. Die zentrale Überschrift der „Gläsernen Produktion“ ist die Nachhaltigkeit, in deren Mittelpunkt die ökonomischen, ökologischen und sozialen Funktionen der Land- und Ernährungswirtschaft für eine nachhaltige Entwicklung der Aktionen steht. Weitere Informationen unter www.pestalozzi-kinderdorf.de

mehr...