Pressemitteilungen

Pressemitteilungen der Jahre 2010 bis 2012 finden Sie hier.

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Zum traditionellen Austausch mit den Altoberbürgermeistern und   -bürgermeistern aus dem Landkreis Konstanz hat sich Landrat Frank Hämmerle am Donnerstag, 30. November 2017 im “MAC Museum Art & Cars“ in Singen getroffen. 13 Altbürgermeister sowie mehrere ehemalige und aktive Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landratsamtes waren der Einladung gefolgt. Ebenfalls zu Gast waren Singens Oberbürgermeister Bernd Häusler sowie Büsingens Bürgermeister Markus Möll als Verbandsvorsitzender der Bürgermeister im Landkreis Konstanz. Nach der Begrüßung durch Landrat Hämmerle stellte Oberbürgermeister Häusler den Gästen seine Stadt und deren Entwicklung sowie die derzeitigen lokalpolitischen Themen vor. Anschließend berichtete der Landrat über die aktuelle Kreispolitik. Dabei ging er auf die Situation der Berufsschulen und der Kliniken im Landkreis ein. Ebenso zur Sprache brachte Hämmerle den Kreishaushalt und das Thema Asyl. Bei letzterem erläuterte er die erheblichen finanziellen Herausforderungen, die dem Landkreis im kommenden Haushaltsjahr bevorstehen. Nach einem Imbiss führte Museumsstifter Hermann Maier die Gäste durch die aktuelle Ausstellung des US-amerikanischen Künstlers James Francis Gill. Die präsentierten Werke reichen von den Anfängen der Pop Art bis hin zu einer Auswahl der besten neuzeitlichen Bilder. Besonders imponierte den Gästen die gelungene Verschmelzung der künstlerischen Werke mit den ausgestellten Fahrzeugen. Im Namen aller Gäste bedankte sich Hämmerle für die eindrucksvolle Führung und lobte das Engagement der Familie Maier, von dem nicht nur Singen, sondern die gesamte Region profitiert. Bei Kaffee und Kuchen sowie persönlichen Gesprächen klang der Nachmittag schließlich aus.

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Viele Unternehmen setzen sich derzeit mit der Integration von Flüchtlingen in den Betriebsalltag auseinander. Unter dem Motto „Wir schaffen Chancen!“ haben die Industrie- und Handelskammer Hochrhein-Bodensee (IHK), die Handwerkskammer Konstanz (HWK), der Landkreis Konstanz, das Jobcenter, die Bundesagentur für Arbeit, die Stadt Engen und die Arbeiterwohlfahrt (AWO) am Dienstag 21. November 2017 gemeinsam eine Veranstaltung im Katholischen Gemeindezentrum in Engen organisiert. Ziel war es, den Unternehmen die Möglichkeit zu geben, gezielt Fragen zu stellen und weitreichende Informationen zu erlangen. Durch das Programm führte Monika Brumm vom Amt für Migration und Integration des Landratsamtes. Nach einem kurzen Impulsvortrag der Integrationsbeauftragten des Landkreises Konstanz, Barbara Singler, erläuterte Marina Mauch (HWK) den rechtlichen Hintergrund. Claudia Walschburger (Agentur für Arbeit) und Tanja Günthert (Jobcenter Landkreis Konstanz) stellten die Fördermöglichkeiten vor. Auf den theoretischen Teil des Abends folgte eine Gesprächsrunde mit regionalen Unternehmern, die bereits eine geflüchtete Person in Ausbildung oder Beschäftigung haben. Moderiert wurde das Gespräch von Lisa Kostrzewa (IHK). Die 44-jährige Rania Alshaer aus Syrien arbeitet bei der Pro Seniore Residenz in Radolfzell und möchte dort eine Ausbildung zur Altenpflegerin beginnen. Residenzleiter Samin Mehrens stellte in diesem Zusammenhang sein neues Konzept zur Entlastung der Pflegekräfte vor. Alshaer übernimmt aktuell überwiegend hauswirtschaftliche Aufgaben. Sie pflegt die Bewohner, indem sie beispielsweise das Bett macht oder frisches Wasser bringt und unterstützt dadurch die Pflegekräfte. Mehrens wies darauf hin, dass die Achtung im Team und der Senioren gegenüber der Syrerin sehr hoch sei und auch keiner damit ein Problem habe, dass sie bei der Arbeit ihr Kopftuch trage. Jan Vollmar, Projektleiter zur Integration junger Flüchtlinge bei der IHK, sprach gemeinsam mit der jungen Syrerin Berivan Moslem, über die Möglichkeit einer Einstiegsqualifizierung. Die 21-Jährige absolviert diese aktuell bei der IHK und kann aufgrund ihrer hervorragenden Leistungen voraussichtlich nächstes Jahr direkt in das zweite Ausbildungsjahr zur Kauffrau für Büromanagement einsteigen. Tesfayouhanes Mulue aus Eritrea ist bei der P. Mohr GbR – Bauschreinerei-Holzbau in Engen-Welschingen als Helfer angestellt und besucht nebenher die Schreinerschule. Daran anschließend möchte der 23-Jährige im nächsten Jahr eine Ausbildung zum Zimmerer beginnen. Auf die Frage, mit welcher Motivation er den jungen Eritreer unterstütze, antwortete Inhaber Pirmin Mohr, dass ihn der Anblick eines Flüchtlings-Auffanglagers während seines Urlaubs in Albanien darin bestärkt habe, selbst im Rahmen seiner Möglichkeiten helfen zu wollen. „So individuell diese Menschen und die vorgestellten Geschichten sind, sind auch die Wege, welche in die Ausbildung führen sollen. Geeint werden alle durch den Wunsch, in Deutschland Sicherheit und Stabilität im Leben durch eine berufliche Perspektive zu erlangen. Möglich ist dies nur, wenn Unternehmen geflüchteten Personen die Chance geben, ihre Fähigkeiten und ihren Willen unter Beweis zu stellen“, fasste Jan Vollmar zusammen. Den Appell an die anwesenden Unternehmerinnen und Unternehmer, Zuwanderern aus anderen Kulturkreisen eine berufliche Chance zu geben, nahm Monika Brumm in ihrem Schlusswort auf: „Wir sind auf dem Weg – wenn wir es schaffen, Geflüchteten eine berufliche Zukunft zu bieten, wird unser Land am Ende gewinnen.“

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Am Montag, 20. November 2017 fand im Landratsamt Konstanz das traditionelle Helferfest der „Arbeitsgemeinschaft Sport im Landkreis“ (ARGE Sport) für die Verantwortlichen des diesjährigen Kreissporttages statt. Zugleich wurden an diesem Abend verdiente Persönlichkeiten des regionalen Vereins-, Schul- und Verbandssportes geehrt. Eingeladen hatten dazu Landrat Frank Hämmerle und Frank Schädler, Leiter des Amts für Bildung und Sport der Stadt Konstanz sowie Vorsitzender der ARGE Sport. Für den gelungenen Kreissporttag 2017 in Singen dankte der Landrat Oberbürgermeister Bernd Häusler, Bürgermeisterin Ute Seifried und dem Leiter des Fachbereichs Bildung und Sport, Bernd Walz, dem Schulsport-Team um Alexander Krebs als verantwortliche Organisatoren. Auch im nächsten Jahr wird es wieder einen Kreissporttag geben. Ort und Datum stehen noch nicht fest. „Es ist mir ein großes Anliegen, dass diese großartige Tradition der Kreissporttage im Landkreis Konstanz auch weiterhin fortgeführt wird“, betonte Hämmerle in seiner Ansprache. Im Mittelpunkt des Abends stand die Ehrung verdienter Mitglieder des regionalen Vereins-, Schul- und Verbandssports. Geehrt wurden in diesem Jahr: Hermann Kleiner (Post-Telekom-Sportverein Konstanz), Gabriele Joachimski (TC Singen), Laszlo Rusvai (TV Radolfzell-Leichtathletik), Sonja Fauter (Hegauer FV), Jürgen Schödel (Tischtennisclub Singen) und Beate Lehmann (Ellenrieder-Gymnasium Konstanz). „Ihnen allen danke ich recht herzlich dafür, dass Sie sich auf unterschiedliche Art und Weise seit vielen Jahren für den Sport und die Vereinsarbeit engagieren“, so Landrat Hämmerle. Sechs besonders erfolgreiche Sportler und Sportgruppen ehrte der Landrat zudem für ihre sportlichen Leistungen: Daniel Schmid vom SKG 77 Singen wurde wie bereits im vergangenen Jahr für seine hervorragenden Leistungen im Kegelsport geehrt. Beim Weltpokal in Straubing verpasste er 2017 nur denkbar knapp den Sieg gegen den aktuellen Weltrekordhalter aus Serbien. Mit der deutschen Nationalmannschaft nahm er aber an der Weltmeisterschaft teil und errang hierbei die Bronzemedaille. Zudem verteidigte er im Juni dieses Jahres seinen Deutschen Meistertitel. Auch Alina Rosenberg vom Konstanzer TRAB e.V. wurde erneut geehrt. Sie gehört zu den erfolgreichsten Para-Dressurreiterinnen Deutschlands. Nach Ihrer Silbermedaille bei den Paralympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro sicherte sie sich bei der Europameisterschaft 2017 die Bronzemedaille in der Kür und sowie die Silbermedaille bei den Deutschen Meisterschaften. Der Engener Timo Benitz, mehrfacher Deutscher Jugend- und Juniorenmeister in der Leichtathletik-Mittelstrecke, wurde in diesem Jahr Deutscher Meister über 1.500 Meter, Team-Europameister mit der Nationalmannschaft, Studentenweltmeister über 1.500 Meter und erreichte bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in London das Halbfinale. Geehrt wurde auch die 20-köpfige-Showturngruppe „Blues Brothers“ des TV Ludwigshafen. Diese ist seit 2009 ununterbrochen auf der höchsten Ebene des Deutschen Turnerbundes (DTB) erfolgreich und wird daher mit dem höchsten Bewertungskriterium „DTB-Showteam“ ausgezeichnet. 2017 nahmen die Ludwigshafener als deutsches Nationalteam an der Weltmeisterschaft in Oslo (Norwegen) teil und gewannen dort die Goldmedaille. Zur Freude aller Gäste boten die „Blues Brother“ eine spektakuläre Showeinlage im Foyer des Landratsamtes. Eine Sonderehrung (als Jugendsportler) erhielten Robin Weiler (DJK Singen) und Yannis Fischer (SV Mühlhausen). Beide nahmen mit der 14-köpfigen deutschen Auswahl an der Weltmeisterschaft für kleinwüchsige Menschen in Kanada teil und gewannen dort vier Medaillen, darunter zwei Bronzemedaillen im Bogenschießen und Volleyball. Im Fußball konnte die deutsche Mannschaft im Finale schließlich die favorisierten US-Amerikaner mit 3:0 bezwingen. Ein Highlight des Ehrungsabends war zudem eine spektakuläre Showeinlage der „Blues Brothers“ im Foyer des Landratsamtes.

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Der Gründertag Bodensee steht auch in diesem Jahr unter dem Motto: Lust wecken auf Gründung und Selbständigkeit. Für die Veranstaltung, die am 30. November 2017 ab 16:30 Uhr in der Mensa der Hochschule Konstanz (HTWG) stattfindet, hat das Gründernetzwerk Konstanz ein abwechslungsreiches Programm aus Best-Practice-Beispielen, Vorträgen und Informationen zusammengestellt. Zudem wird es ausreichend Gelegenheit zum Netzwerken geben und dem Austausch mit Experten. Die Veranstaltung ist kostenlos, aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung jedoch erforderlich: www.bit.ly/gründertag17 Erstes Highlight der Veranstaltung ist der Vortrag „The German Way – warum Innovation bei uns anders als in den USA funktioniert“, den um 17:30 Uhr Professor Guido Baltes hält. Digitalisierung und Globalisierung führen zu einer deutlich gestiegenen Innovationsrate. Da sich etablierte Unternehmen mit dieser Entwicklung scheinbar schwer tun, fällt der Blick immer stärker auf Startups – insbesondere die Tech-Startups aus dem Silicon Valley sind dabei in aller Munde. Für Deutschland scheint es aber nicht möglich und auch nicht sinnvoll, das Startup-Ökosystem des Silicon Valley zu kopieren. Daher stellt sich immer häufiger die Frage nach einem eigenen Weg – dem German Way of Entrepreneurship – doch wie kann dieser aussehen? – Guido Baltes lehrt an der HTWG Konstanz Strategie und Management, ist Direktor des Instituts für Strategische Innovation & Technologiemanagement (IST) und hat jüngst bei einem längeren Aufenthalt in den USA viele Eindrücke vor Ort sammeln können. An den Vortrag schließt sich um 18:15 Uhr der Start-up BW Elevator Pitch an, der landesweite Gründerwettbewerb des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg. In jeweils drei Minuten erhalten Gründer, Startups sowie Jungunternehmen eine attraktive Plattform, um ihre Geschäftsidee vor dem Publikum und einer hochkarätigen Jury aus Unternehmen und Investoren zu präsentieren. Die Preisverleihung findet um 21:00 Uhr zum Ausklang des Gründertags statt. Anmeldungen zum Pitchen sind ab sofort möglich unter www.startupbw.de/elevatorpitch Um 20:00 Uhr berichten zwei Jungunternehmer von ihren Gründererfahrungen. Sebastian Zenetti hat 2016 die YOU MAWO GmbH gegründet, die maßgefertigte 3D lasergesinterte Brillen basierend auf einem 3D Scan der Gesichtspartie und des Kopfes produziert. Jens Riegger ist Co-Founder und Geschäftsführer der fruitcore GmbH. Mit seinem Team hat Riegger den Industrieroboter HORST (Highly Optimized Robotic Systems Technology) entwickelt, der einen unkomplizierten Einstieg in die digitale Fertigung bietet. Einen Überblick über aktuelle Fördermöglichkeiten für Gründer erhalten die Teilnehmer gleich zu Beginn der Veranstaltung sowie im Vortrag „MicroCrowd – Startkapital für Gründer“, der sich um 20:30 Uhr an die Gründerberichte anschließt. Zudem stehen die Ansprechpartner des Gründernetzwerks Konstanz jederzeit für Fragen zur Verfügung. Das Gründernetzwerk Konstanz ist Veranstalter des Gründertags Bodensee 2017. Es ist ein Zusammenschluss von Anlaufstellen in Konstanz, die Gründer zum Start und bei der Festigung ihrer Geschäftsidee begleiten. Partner sind die beiden Hochschulen, die Wirtschaftskammern, die örtlichen und regionalen Wirtschaftsförderungen, die Arbeitsagentur, zwei regionale Startup-Initiativen, zwei Unternehmensberatungen sowie das Technologiezentrum. Der Gründertag wird zudem unterstützt von ifex, der Initiative für Existenzgründungen und Unternehmensnachfolge des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg, dem Südkurier Medienhaus und der Seezeit Mensa. Die Veranstaltung findet darüber hinaus im Rahmen der Gründerwoche Deutschland statt. Alle weiteren Informationen: http://www.tz-konstanz.de/gruendernetzwerk%20 http://www.facebook.de/gruendertagbodensee%20 Kontakt: Gründernetzwerk Konstanz c/o Technologiezentrum Konstanz e.V. Geschäftsführung Stefan Stieglat Blarerstr. 56 78462 Konstanz Tel +49 7531-200 50 E-Mail: gruendernetzwerk@tz-konstanz.de Web: www.tz-konstanz.de/gruendernetzwerk

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Der Pflegestützpunkt des Landkreises Konstanz berät und informiert Betroffene und Angehörige umfassend und unabhängig bei allen Fragen rund um das Thema Pflege. Neben Informationen zu gesetzlichen und kommunalen Leistungen geben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Pflegestützpunktes auch Auskünfte über regionale Betreuungsangebote und Hilfestellung bei der Inanspruchnahme der Leistungen. Persönlich erreichbar sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Hauptstelle in Radolfzell (Scheffelstraße 15) sowie in den Außenstellen in Konstanz (Benediktinerplatz 2) und in Singen (Hohgarten 2). Die Beratung ist kostenlos und kann auch telefonisch oder zu Hause erfolgen. Beratungsthemen sind unter anderem Vorsorge im Alter, Betreuung und Pflege zu Hause, Leben im Pflegeheim, Finanzierungsmöglichkeiten sowie gesetzliche Betreuungen und Vorsorgevollmachten. Gleichzeitig koordiniert der Pflegestützpunkt notwendige Hilfen für ein Leben zu Hause und vermittelt Kontakte zur Sicherstellung der häuslichen und stationären Pflege. Der Pflegestützpunkt wird in seiner Arbeit tatkräftig von ehrenamtlichen Pflegelotsen unterstützt. Diese beraten ebenfalls rund um das Thema Pflege, führen Gespräche oder gehen beispielsweise mit Pflegebedürftigen spazieren. Sie sind für einen gewissen Zeitraum Wegbegleiter und besuchen in regelmäßigen Abständen Pflegebedürftige und deren Angehörige. Pflegerische und hauswirtschaftliche Tätigkeiten nehmen Pflegelotsen dabei nicht wahr. Neue Freiwillige sind jederzeit herzlich willkommen. Weitere Informationen zum Pflegestützpunkt und den Pflegelotsen gibt es unter Tel.: 07531 800-2626, E-Mail: psp@LRAKN.de oder www.pflegestuetzpunkt-konstanz.de .  

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Unter dem Motto „Neue Perspektiven gewinnen und Kontakte knüpfen“ fand im Oktober im Landratsamt Konstanz eine Veranstaltung der Projektgruppe „Sorgende Gemeinschaften“ statt. Über 70 Bürgerinnen und Bürger, Vertreter von Vereinen, Initiativen, Kirchengemeinden und Wohlfahrtsverbände sowie Kommunalpolitiker aus dem Landkreis Konstanz waren der Einladung gefolgt. Ziel der Veranstaltung war es, gelungene Beispiele aus dem Landkreis Konstanz aufzuzeigen, wie gute nachbarschaftliche Netzwerke entstehen und was sie leisten können, um Entwicklungen eigener Perspektiven für die Seniorenpolitik vor Ort anzuregen. Axel Goßner, Sozialdezernent des Landratsamtes Konstanz, hieß die Gäste im Großen Sitzungssaal des Landratsamtes willkommen und moderierte die Veranstaltung. Der frühere Landtagsabgeordnete und Bürgermeister Paul Locherer berichtete in einem Impulsreferat über seine Gemeinde Amtzell, die rechtzeitig begann, Kommune, Kirche und Ehrenamt zusammen ins Boot zu holen, um ein Hilfe- und Unterstützungsnetzwerk professioneller und ehrenamtlicher Dienste aufzubauen. Über Fördermöglichkeiten sowie Unterstützung von Diensten bei der Gründung und Weiterentwicklung informierten die Sozialplanung des Landratsamtes, die Regionalmanagerin vom Verein „Integrierte ländliche Entwicklung“ (ILE) sowie der Administrator der Internetplattform „Stadtplan Zukunft“. Vertreter des „Sozialen Netzwerks Aach“, der „Nachbarschaftshilfe Orsingen-Nenzingen“ und „Hilfe von Haus zu Haus Nachbarschaftshilfe Höri“ luden die Teilnehmenden anschließend zu Gruppengesprächen mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten ein. Unterstützt wurde die Veranstaltung vom Stadt- und Kreisseniorenrat Konstanz. Ansprechpartnerin für weitere Informationen rund um das Projekt „Sorgende Gemeinschaften“ ist Annette Breitsameter-Grössl von der Fachstelle für Bürgerschaftliches Engagement des Landratsamtes Konstanz (Tel.: 07531 800-1783, E-Mail: PSG@LRAKN.de )

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Am Dienstag, 28. November 2017 um 19.00 Uhr lädt das Amt für Kinder, Jugend und Familie des Landratsamtes Konstanz alle Interessierten zu einer Informationsveranstaltung zum Thema Pflegekinder/Pflegefamilien in die Außenstelle des Landratsamtes in Radolfzell, Otto-Blesch-Straße 51, ein. Für Kinder und Jugendliche kann es recht unterschiedliche Gründe geben, dass sie vorübergehend oder auf längere Sicht nicht bei ihren Eltern bzw. in ihrer Familie leben können. Die Jugendämter sind in solchen Situationen gefordert, jungen Menschen und deren Eltern Hilfe und Unterstützung anzubieten und Kindern und Jugendlichen gegebenenfalls einen alternativen Lebensraum, zum Beispiel in einer anderen Familie, zu ermöglichen. Um dies sicherstellen zu können, sind die Jugendämter auf Menschen angewiesen, die bereit sind, einen jungen Menschen in ihrem Haushalt aufzunehmen und ihm als Pflegeeltern vorübergehend oder längerfristig ein Zuhause zu ermöglichen. Im Rahmen der Informationsveranstaltung geben Mitarbeiterinnen des Fachdienstes Pflegekinder grundlegende Einblicke zu den unterschiedlichen Arten und Formen von Pflegeverhältnissen (Bereitschaftspflege, Teilzeitpflege, Vollzeitpflege – Gastfamilien für unbegleitete ausländische Kinder/Jugendliche) und informieren über wesentliche Voraussetzungen und Rahmenbedingungen, rechtliche und finanzielle Aspekte von Pflegeverhältnissen, Erwartungen an Pflegepersonen sowie unterstützende und begleitende Angebote durch das Jugendamt. Natürlich stehen die Fachkräfte auch für Fragen interessierter Familien, Paare und Alleinstehender zur Verfügung. Eine Anmeldung für die Teilnahme an der Veranstaltung ist nicht erforderlich. Weitere Auskünfte zum Thema Pflegekinder erteilen Jaqueline Morosan (Tel.: 07531 800-2055) und Melanie Ehret (Tel.: 07531 800-2050) vom Amt für Kinder, Jugend und Familie.  

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Am Mittwoch, 8. November 2017 fand der erste Wirtschafts-Hock der Wirtschaftsförderung des Landkreises Konstanz auf dem Hof Höfen in Allensbach statt. Nahezu 60 Unternehmer aus dem Landkreis waren der Einladung von Landrat Frank Hämmerle gefolgt. Im Fokus der Veranstaltung lag das Thema Zukunftsfähigkeit. Hierzu gab Impulsredner Prof. Dr. Guido Baltes interessante Einblicke in die Zukunftsforschung. Er erläuterte spannend und kurzweilig das Thema Megatrends und ihre Auswirkungen auf das eigene Unternehmen. „Wir haben für den Wirtschafts-Hock ganz bewusst auf ein anderes Konzept gesetzt, um uns vom grauen Tagungs- und Vortragseinerlei abzuheben. Es freut mich sehr, dass das Format so gut bei den Unternehmen angekommen ist und großes Interesse an einer Fortführung der Reihe besteht“, so Landrat Frank Hämmerle. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wirtschaftsförderung des Landkreises sowie der grenzüberschreitenden Wirtschaftsförderung der Vierländerregion Bodensee, der Bodensee Standort Marketing GmbH, standen im Anschluss des Vortrages den Unternehmern Rede und Antwort zu ihren aktuellen Projekten und stellten Konzepte vor, mit denen Unternehmen bei Entwicklungs- und Zukunftsthemen unterstützt werden können. Gerne nahmen die Teilnehmer diese Möglichkeit wahr. „Wir müssen die Bedürfnisse der Unternehmen im Landkreis kennen, um diesen unterstützend begegnen zu können. Ein erster Schritt hierfür war die im letzten Jahr durchgeführte Unternehmensbefragung, welche uns wichtige Erkenntnisse hierüber liefern konnte. Mit dem Wirtschafts-Hock wollen wir den gegenseitigen Austausch zwischen Wirtschaft und Verwaltung weiter vertiefen, um noch besser auf unsere Unternehmen eingehen zu können“, erläutert Thorsten Leupold, Leiter der Stabsstelle Wirtschaftsförderung, Tourismus und grenzüberschreitende Angelegenheiten.

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