Bodensee

Der Bodensee ist der drittgrößte See Mitteleuropas und hat eine 536 km² große Oberfläche bei einem Einzugsgebiet von 11.500 km². Die Uferlänge beträgt 273 km, wobei der größte Anteil auf Deutschland entfällt und hier wiederum der größte Anteil auf den Landkreis Konstanz.

Flachwasserzone

Besonders schützenswert ist die sogenannte Flachwasserzone. Diese erstreckt sich von der Haldenlinie im See bis zur Böschungsoberkante am Ufer. Welche Bereiche wie geschützt werden, ist im Bodenseeuferplan des Regionalverbands Hochrhein-Bodensee festgelegt.

Internationale Gewässerschutzkommission für den Bodensee (IGKB)

Die IGKB ist ein Zusammenschluss aller Anrainerstaaten des Bodensees mit dem Ziel sich gemeinsam und koordiniert für die Reinhaltung des Bodensees einzusetzen. Ihre Aufgaben sind z. B. die Feststellung von Belastungsursachen oder die Empfehlung vorbeugender Maßnahmen.
Wichtige Publikationen sind der zweimal jährlich erscheinenden Seespiegel, jährlich erscheinende Berichte zu Forschungsprojekten und Sonder-Messkampagnen und den ebenfalls jährlich erscheinenden Bericht über die routinemäßigen Messergebnisse.

Bodensee-Richtlinien

In den Bodensee-Richtlinien werden Anforderungen, Grundsätze und Ziele definiert, die es zu beachten gilt. Sie wurden von der IGKB erstellt und „alle aktuellen und zukünftigen Anstrengungen sollen dazu dienen, den Schutz des Bodensees vorsorgend im Sinne der Erhaltung eines einzigartigen Lebensraumes und seiner Nutzbarkeit nachhaltig zu sichern und zu verbessern“. In den Bodensee-Richtlinien wurden diese festgehalten.

Institut für Seenforschung

Das Institut für Seenforschung in Langenargen (ISF) gehört zur LUBW und befasst sich mit der Limnologie und dem Gewässerschutz des Bodensees. Gegliedert ist es in die drei Bereiche der Seenphysik und Sedimentologie, der Hydrochemie sowie der Hydrobiologie mit Fischökologie.